The Walk – 3D

Mehrere hundert Meter über dem Erdboden über ein Seil laufen – Philippe Petit hat diese wahnsinnige Aktion 1974 gewagt. Über seinen Lauf zwischen den Twin-Towers in New York wurden bereits mehrere Filme gemacht, der neuste Streifen: The Walk – 3D, ab  22. Oktober im Kino. Wir haben ihn uns angeschaut und können sagen: Angstschweiß garantiert, mehr aber nicht!

Es war seinerzeits ein spektakulärer Spaziergang, der Petit eine Perspektive eröffnete, die er bis heute mit niemand teilen konnte. Sehr gut gemachte 3D-Effekte befördern den Kinozuschauer aus dem Sessel direkt auf die Dächer des World-Trade-Centers. Die Effekte sind gelungen. Während es uns in manch anderen Filmen so vorkommt, als ob die ein oder andere Szene nur in den Film gebracht wurde, damit irgendwas auf den Zuschauer zukommt, “3D halt”, kam der Eindruck bei The Walk nicht auf. Die Szenen fügen sich gut in das Gesamtbild ein.

Doch auch wenn die Machart sehr gelungen ist, kann der Film nicht auf ganzer Linie überzeugen. Die Handlung will viel, bleibt aber dann doch hinter dem Wunsch zurück. So gibt es zwar keine Stellen, an der wir gerne mal mal die Schnittschere angesetzt hätten, doch plätschert die Handlung teilweise nur dezent vor sich hin. Auch Petits Schauspiel-Stimme aus dem Off trägt dazu bei, dass man eher den Eindruck hat einer Geschichte von Opa zu lauschen “was er damals so gemacht hat”. Wären die großartig gemachten Bilder nicht, würde es sich bei The Walk nur um ein mittelmäßiges Hörspiel handeln.

Fazit: Schwindelerregende Szenen, die jedoch nicht den ganzen Film in die Höhe reißen können, in der er spielt.
6 von 10 Maiskörnern!

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