Dope

Malcom steht kurz vorm Übergang zum College, sein Traum wäre es auf die Elite-Uni Harvard zu gehen. Doch die Mitbewohner seines Heimat-Viertels machen ihm ein Strich durch die Rechnung. „Dope“ (Kinostart: 28. Januar 2016) ist ein Film, der im Vorfeld bisher kaum Beachtung bei den meisten Kinobesuchern fand, aber bei Sundance-Filmfestivals und in Cannes gefeiert wurde.

Um seiner neu entdeckten Liebe zu gefallen geht der schlaue und neerdige Malcom mit seinem zwei Schul-Kompagnons auf die Party eines Drogendealers. Diese wird von der Polizei gestürmt und Malcom wird nichtsahend in die Rauschgift-Szene hinein gezogen: Der Dealer hat ausgerechnet seinen Rucksack als Versteck für den Stoff auserwählt. Aus Angst vor der schmerzhaften Konfrontation mit den Gangster-Bossen muss er seinen Kopf nutzen und die neue Design-Droge möglichst gewinnbringend verkaufen. Das Vorhaben steht natürlich seinem Karrierewunsch an der Harvard-Uni im Weg.

Mit Humor werden im Film Vorurteile und Straßenkriminalität verbunden. Und das ist es, was den Film ausmacht: Er hat eine lockere Stimmung, ohne allerdings das ernste Thema völlig zu verballhornen. Die Handlung an sich ist recht simpel und vorhersehbar, nichtsdestotrotz fühlt man aber mit Malcom mit. Auch wenn der Film keine komplexen Handlungsstränge beinhaltet und man somit nicht auf hohem Niveau unterhalten wird, kommt dennoch keine Langeweile auf.

Und bei einem Film, bei dem Pharrell Williams als ausführender Produzent mit dabei ist, hat die Musik natürlich eine besondere Stellung.

Fazit: Ein humorvoller, frischer und cooler „Ghetto“-Film über einen Jungen, der mit cleveren Mitteln für seinen Traum kämpft. Ein typischer Popcornfilm, wie wir ihn mögen.

7 von 10 Maiskörnern

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