The Boy

Für einen Horrorfilm nehme man: ein einsames Haus, eine junge Frau (die alleine ist), eine ungewohnte und ungewöhnliche Situation. Zur Verfeinerung die erste Handlung in die Nacht verlegen und ein Gewitter losstürmen lassen. Fertig! The Boy (Kinostart: 18. Februar) passt in das Schema. Ist er trotzdem sehenswert?

Um endlich ihre Ruhe vor ihrem Ex-Mann zu haben, nimmt die Amerikanerin Greta einen Job als Kindermädchen in England an. Doch der kleine Brahms, auf den sie aufpassen soll, stellt sich vor Ort als lebensgroße Puppe heraus. Nachdem Greta die aufgestellten Regeln missachtet hat, kommt es zu merkwürdigen und unerklärlichen Vorkommnissen.

Zwar verbindet „The Boy“ einige bekannte Horror-Grundzüge, doch wie so oft kommt es auf die Kombination an. Eine emotionslose Puppe, die jeden Schritt zu verfolgen scheint, sorgt jedenfalls für die nötige Substanz. Das Ergebnis ist ein solider Streifen mit einigen kurzen Schockmomenten, nicht beabsichtig witzigen Stellen und nicht zündenden Gags. Das Auf und Ab sorgt für eine ganz eigene Atmosphäre im Film, ist aber auch der Grund dafür, warum er kein Super-Schocker ist. Erst das Ende überrascht mit einer ungeahnten Wendung, die allerdings auch nicht lange in Erinnerung bleiben wird.

Fazit: Ein Gruselfilm mit dezentem Gruselfaktor (immerhin nur FSK 12…), aber ganz nett gemacht.

4 von 10 Maiskörnern

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