Batman v Superman: Dawn of Justice

Die beiden DC-Helden Batman und Superman treffen endlich aufeinander. Nachdem der Starttermin mehrfach verschoben wurde ist Batman v Superman: Dawn of Justice (Kinostart: 24.März 2016) nun in den Kinos zu sehen.

SupermanVBatman

Thematisch setzt der Film dort ein, wo der erste Teil der Reihe, Man of Steel, endet. Die Erde soll in ein neues Krypton verwandelt werden, was von Superman allerdings verhindet werden kann. Neu ist nun die Sicht der Dinge von Bruce Wayne alias Batman. Dieser macht Superman für die Zerstörung der Stadt, unter deren Trümmern auch zahlreiche seiner Angestellten ihr Leben verloren, verantwortlich. Er befürchtet, dass die Erde irgendwann durch Supermans Einfluss endgültig zerstört wird. Um das zu verhindern nimmt er dessen Spur auf. Gleichzeitig forscht der Unternehmer Lex Luthor an einer neuen Waffe, die Schwierigkeiten für den Superhelden mit sich bringt.

Mit einem Budget von knapp 400 Millionen Euro gilt der Film als einer der teuersten, die jemals gedreht wurden. Dieser Fact schraubt natürlich die Erwartungen enorm hoch, denn mit so viel Geld sollten doch super Effekte, tolle Schauspieler und Kulissen drin sein? Auf jedenfall wurde mit dem Geld viel gedreht, immerhin verbringt man für den Film über zweieinhalb Stunden (plus Werbung) im Kinosessel. Dennoch: Die drei genannten Aspekte passen. Es gibt viel Bumm, viel Krach und viel Gutgemachtes. Auch wenn an Affleck als Batman im Vorfeld viel Kritik geübt wurde, macht er seinen Job gut, genauso wie die anderen Schauspieler. Allerdings bringen die beste Leistung und Machart nichts, wenn das Drehbuch ganz offensichtlich seine Schwächen hat. Denn der Film schafft es nicht über die Spielzeit einen Spannungsbogen aufzubauen, lange Zeit plätschert die teils unwichtige Handlung nur vor sich hin. So wird in Flashbacks die Geschichte Batmans erzählt (was nur gerecht ist, denn über den Hintergrund von Superman hat man einen ganzen Film, Man of Steel, gewittmet), aber voran bringt es die Handlung nicht. Es dauert eine knappe Stunde bis endlich mal Fahrt in die Sache kommt und dann nochmal eine halbe Ewigkeit bis alles bis auf das unausweichliche Ende hinausläuft. Wir haben uns den Film gerne angeschaut, aber ein zweites Mal werden wir ihn uns nicht geben.

Fazit: Ein Actionfeuerwerk der Spitzenklasse, was die Handlung angeht spielt der Film aber eher in der Kreisliga.

4 von 10 Maiskörnern

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3 Gedanken zu “Batman v Superman: Dawn of Justice

  1. Pingback: Kritik: Batman v Superman – Dawn of Justice | filmexe

    1. Gute Frage… Jesse Eisenberg an sich ist ein toller Schauspieler, aber ab und zu etwas zu abgedreht. Lex ist ein durchgeknallter Typ, keine Frage, aber eben doch ein bisschen mit Anstand. Und hier hat Eisenberg in unseren Augen stellenweise ein Over-Acted. Der kann wohl nur „An“ oder „Aus“… n Mittelding seiner Verrücktheit würde ganz gut tun 🙂
      Wonderwoman’s Auftritt war bisschen zu kurz um sich ein detailiertes Urteil darüber bilden zu können, aber die Einführung an sich war nicht schlecht und macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Aber im nächsten Teil dann hoffentlich nicht nur mehr Action, sondern auch bisschen mehr Story 😀

      Gefällt 1 Person

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