The Huntsman & The Ice Queen

Es war einmal vor langer Zeit ein Spiegel, der ein Königreich in die Krise stürzen soll: Die Geschichte vor der Schlacht in Snow White & The Huntsman erzählt der als Prequel angelegter Film The Huntsman & The Ice Queen (Kinostart: 7. April 2016). Da der erste Teil eher durchwachsene Kritiken erhielt, stellt sich natürlich die Frage ob der zweite Teil mehr überzeugen kann.

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Viele Jahre vor der Schlacht zwischen der finsteren Ravenna (Charlize Theron) und Snow White, führte sie mit ihrer Schwester Freya (Emily Blunt) die Herrschaft über ein eigenes Königreich. Eine schicksalhafte Tat entzweit die beiden Schwestern allerdings und Freya, die die Macht über Schnee und Eis in sich trägt, zieht in den hohen Norden in einen winterlichen Palast. Dort baut sie ihr eigenes Volk auf, welches aus Kindern besteht, die sie zu Kämpfern, Huntsman, ausbildet. Die zwei Kämpfer Sara (Jessica Chastain) und Eric (Chris Hemsworth) verlieben sich ineinander, verstoßen so gegen die einzige Regel der kalten Königin und werden verbannt. Erst als sich eine landesweite Schreckensherrschaft anbahnt, kreuzen sich die Wege der Verbannten und der Eis-Königin wieder.

Ein neuer Blickwinkel des allseits bekannten „Spieglein, Spieglein an der Wand“ wollte der Film Snow White & The Huntsman 2012 aufzeigen. Mit fröhlichen Schneewitchen und den munteren sieben Zwergen hat der Film wahrlich nichts mehr zu tun, es ist eher ein dunkler und mit Kämpfen gespickter Epos geworden. Grundsätzlich kann diese Idee auch funktionieren: hat sie nur nicht. Irgendwie baut sich im ersten Teil nur schwer Stimmung auf, das Drehbuch hat Mängel und die Schauspieler kommen nicht in Fahrt. Der Fortsetzung gelingt die Kehrtwende. So ist er zwar noch meilenweit von der Spitze der Skala entfernt, aber insgesamt ist er spannender, stellenweise sogar etwas humorvoll und netter anzusehen. Das zweite Huntsman-Abenteuer nimmt Fahrt auf und erzählt eine unterhaltsame Geschichte. Insgesamt fehlen aber die besonderen Momente, die länger in Erinnerung bleiben würden und die sich von den üblichen Fantasy-Elemten (eigenartige Wesen, ungelebte Liebe, böse Herrscher und epische Fügungen) unterscheiden.

Fazit: Gut, aber nicht sehr gut: unterhaltsames Fantasy-Abenteuer, dass man gesehen haben kann, aber nicht muss.

5 von 10 Maiskörnern

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2 Gedanken zu “The Huntsman & The Ice Queen

  1. S übliche halt wieder: Man nehme die Standard-Zutaten, füge sie in ein Drehbuch und … ich hab da mal was vorbereitet … fertig ist der Film 😀 Es ist ja oft so, dass es nur noch auf die Machart ankommt. Aber: es ist an sich schon unterhaltend, aber the same prodecure as every movie, oder so 😀

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