The Jungle Book

 

Die erfolgreichste Disney-Geschichte aller Zeiten – neu verfilmt. Die Realverfilmung von „The Jungle Book“ (Kinostart: 15. April 2016) polarisiert und scheidet die Geister. Konnte uns der neue Film um Mogli, Balu und Co. überzeugen?

Jungle Book

Der strenge Panther Baghira findet Mogli als Baby alleine im Dschungel. Er bringt das Menschenkind zum Wolfsrudel, bei dem Mogli behütet aufwächst. Er fühlt sich als Teil des Rudels und kommt im Dschungel dank einiger Tricks auch gut zurecht. Doch der wilde Tiger Shir Khan ist hinter dem Jungen her und möchte die menschliche Bedrohung vernichten. Um die Tierwelt zu schützen, macht sich Mogli auf die Flucht. Dabei lernt er unter anderem den gemütlichen Bären Balu, den herrischen Affen King Loui und die gefährliche Schlange Khaa kennen und erlebt viele weitere Abenteuer – doch Shir Khan ist noch immer hinter ihm her.

Die Geschichte von „The Jungle Book“ ist ziemlich nah am Original mit kleinen Adaptionen, allerdings ohne große Überraschungen. Doch gerade das nimmt der Handlung auch ein bisschen die Spannung, weil man eben genau über den weiteren Verlauf Bescheid weiß. Der Fokus liegt auf „Live-Action“ und bietet super 3D Effekte, allerdings bedeutet das auch, dass die lockere, heitere und alberne Atmosphäre aus dem Original durch eine etwas ernstere und düstere Stimmung ersetzt wird. Außerdem kommt die Realverfilmung mit wenigeren Songs aus – gesungen wird nur selten, doch generell finden wir die Musik und die Interpretation der klassischen „Dschungelbuch-Lieder“ einfach grandios.
Die technische Umsetzung ist ebenso gelungen, vor allem wenn man bedenkt, dass Neel Sethi (Mogli) der einzige „echte“ Schauspieler in einer sonst komplett animierten Umgebung ist. Besonders fasziniert waren wir vom Tiger Shir Khan, der durch die Details und „echt“ dargestellte  Bewegungen gewirkt hat, wie ein echter Tiger. Lediglich Balu hat sich unserer Meinung nach nicht so richtig ins Gesamtbild eingefügt.

Fazit: Ein Film aus der Kindheit – interpretiert für Erwachsene. Die Handlung ist bekannt, aber dennoch ergreifend und nicht langweilig. Vor allem wegen der großartigen Musik und den tollen Bildern, inklusive den 3D-Effekten, lohnt sich der Kinobesuch.

8 von 10 Maiskörnern

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3 Gedanken zu “The Jungle Book

  1. Der Tag Familie sollte nicht andeuten, dass der Film perfekt für Familien ist, sondern nach Meinungen suchenden Familien mitteilen, dass es sich bei „Jungle Book“ eben nicht mehr um die fröhliche, bunte Geschichte handelt, wie sie im „Dschungelbuch“ erzählt wird 😉

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  2. Pingback: Kritik: The Jungle Book | filmexe

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