Money Monster

Sind Aktiengesellschaften für den Verlust von privatem Vermögen verantwortlich? Und kann ein TV-Star, der Anlagetipps gibt, für seine Ratschläge zur Rechenschaft gezogen werden? Davon handelt der neue Thriller von Oscar-Preisträgerin Jodie Foster „Money Monster“(Kinostart: 26.05.2016).

Money Monster

Der selbstbewusste Wall-Street-Guru Lee Gates erteilt in seiner bekannten TV-Show „Money Monster“ seinen Zuschauer regelmäßig live Tipps, wie und wo sie am besten ihr Geld anlegen sollten. Tausende von Menschen verlassen sich auf seine Ratschläge, die sich größtenteils auch auszahlen. Auch der junge Familienvater Kayle hat sein gesamtes Vermögen in einen von Gates‘ Investment-Tipps angelegt und verloren. Dafür macht er „Money Monster“ verantwortlich und nimmt prompt alle Mitarbeiter der TV-Show als Geiseln…

„Money Monster“ zeigt vor allem zu Beginn einen George Clooney, den man so nicht gewohnt ist. Auch die gewisse Menschlichkeit und Sensibilität, die Clooney in diesem Film an den Tag legt, bringt etwas Erfrischung in den sonst so selbstverliebten und arroganten Charakter. Neben Clooneys solider Leistung überzeugt auch Julia Roberts mit ihrer authentischen und zielstrebigen Art. Die Handlung des Films ist sehr spannend und überrascht zwischendurch durch ein-zwei unvorhergesehene Wendungen. Nichtsdestotrotz ist es relativ klar, worauf der Film letztendlich hinaus läuft, was der Spannung allerdings kaum einen Abbruch tut. Wie mit dem Zuschauer gespielt wird, hat uns gut gefallen…sei es durch den medienkritischen Inhalt, wodurch man sich selbst auf eine gewisse Art und Weise ertappt fühlt, oder durch den Wechsel von Sympathie- und Antipathieträgern. Ein Pluspunkt gibt es außerdem dafür, dass der Film mit seinen 90 Minuten auf unnötige Füllszenen verzichtet und somit kurz und bündig überzeugt.

Fazit: Ein sehr unterhaltsamer und spannender Thriller mit einer tollen Besetzung, der auch menschliche und emotionale Elemente nicht außer Acht lässt. So macht ein Thriller, vor allem im Kino, einfach Spaß.

8 von 10 Maiskörner

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2 Gedanken zu “Money Monster

  1. Pingback: Kritik: Money Monster | filmexe

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