The Nice Guys

Russel Crowe und Ryan Gosling müssen im Los Angeles der 70er Jahre einer Milliarden-Dollar-Verschwörung auf den Grund gehen. Warum gerade ein 13-jähriges Mädchen dabei hilft den Fall zu lösen und ob „The Nice Guys“ (Kinostart 02. Juni 2016) einen Kinobesuch wert ist?

Nice Guys

Der chaotische Privatdetektiv March und der Auftragsprügler Healy sind nicht gerade beste Freunde. Immerhin war Healy schon einmal damit beauftragt March den Arm zu brechen. Doch sie sind beide in den gleichen Fall verwickelt und so sind sie gezwungen miteinander anstatt gegeneinander zu arbeiten. Sie bekommen einen Auftrag der Justizministerin, bei dem sie deren Tochter ausfindig machen sollen, da diese in angebliche Schwierigkeiten geraten ist. Doch bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass viel mehr dahinter steckt und sie es mit einer Millarden-Dollar-Verschwörung zu tun haben, bei der jeder sein Leben lassen muss, der zu sehr darin verwickelt ist… Ausgerechnet Marchs Tochter Holly liefert entscheidende Hilfestellungen.


„The Nice Guys“ punktet vor allem durch die überzeugenden und harmonierenden Schauspielleistungen der Hauptdarsteller. Angourie Rice, die die 13-jährige Tochter von March spielt, mit eingeschlossen, da sie dem Film authentisch und selbst-ironisch eine gewisse Frische verleiht. Obwohl die Charaktere teilweise sehr überspitzt dargestellt werden, schaffen es die drei ihre jeweiligen Charaktereigenschaften nicht allzu offensichtlich dem Zuschauer auf die Nase zu binden.
Die Handlung ist spannend, nicht allzu vorhersehbar und überrascht durch einige skurrile Momente. Dass zu viel Gewalt, Alkohol und Sex einen Film schnell ungenießbar machen können, ist ja bekannt, doch obwohl auch bei dieser Geschichte der Fokus auf diesen Themen liegt, kann man darüber lachen, anstatt sich fremdzuschämen.
Wie es sich für einen klassischen Buddy-Movie bzw. Popcornfilm gehört, ist die Gag-Dichte relativ hoch und zeichnet sich hauptsächlich durch schwarzen und flachen Humor aus. Unserer Meinung nach mangelt es dem Film lediglich ein bisschen an Authentizität was die 70er-Jahre-Darstellung angeht. Außer durch die Kleidung der Schauspieler haben wir teilweise keine Verbindung zu dieser Zeit gesehen.

Fazit: Ein nahezu perfekter Popcornfilm! Leichte Kost ohne interpretierbare Botschaft. Lustig, spannend, kurzweilig und super umgesetzt.

8 von 10 Maiskörner

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4 Gedanken zu “The Nice Guys

  1. Pingback: Kritik: The Nice Guys | filmexe

    1. Leichte Kinokost ist eigentlich voll unser Ding 😉 Aber danke fürs Lob. Wir können Eurer Kritik auch weitestgehend zustimmen, bei uns ist nur der Abzug für die Authenzität etwas größer, was aber nicht heißt, dass der Film nicht sehenswert ist!
      P.S.: Grüße aus Karlsruhe… nach Karlsruhe! 😉

      Gefällt 1 Person

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