Warcraft: The Beginning

Nachdem erst kürzlich ein Handy-Spielklassiker in die Kinos kam (Angry Birds) folgt nun ein wahrer Computerspiel-Dauerbrenner: „Warcraft: The Beginning“ (Kinostart: 26. Mai 2016). Im Netz hat das Spiel eine große Fangemeinde, aber zieht es die Zocker auch vom Computerstuhl in die Kinosessel?

Warcraft

Die Menschen verbringen ein ruhiges Leben in ihrer Heimat Azeroth. An einem Tag kommen plötzlich die Orks in diese Welt. Sie müssen ihre Heimat verlassen, weil sie dem Untergang geweiht ist und sind nun auf der Suche nach einem neuen Lebensraum. Ein Portal bringt die Orks in die andere Welt, wo die Menschen mit aller Kraft versuchen, ihr Zuhause zu verteidigen. Ein erbitterter Kriegt bricht aus, in dem nur noch wenig auf ein gutes Ende hindeutet.

„Warcraft: The Beginning“: Der Titel sagt schon vieles aus. Das, was der Zuschauer aus der Warcraft-Welt zu sehen bekommt, ist erst der Anfang. Der Film wird beherrscht von episch angehauchten Kampfszenen. Ein Vergleich zu „Herr der Ringe“ liegt hier absolut nahe, denn die Ausmaße der teilweise riesigen Schlachtfelder sind schön dargestellt und animiert. Allerdings kommt die Spielverfilmung bei Weitem nicht an „Herr der Ringe“ heran.

Die Kämpfe sind auch das bestimmende Element dieses Films. Die Charaktere und Handlungsorte werden kaum eingeführt, was es für Warcraft-Neulinge (wie uns) schwer macht, die Zusammenhänge herzustellen. Aber nötig ist es auch nicht, die Gründe für den Krieg lassen sich auch so herleiten. Neben dem Kampfgetümmel wird allerdings kaum etwas anderes geboten. Diese Szenen erinnern dafür stark an Ausschnitte aus dem Spiel selbst.

Wie eingangs angedeutet, deutet nicht nur der Titel sondern auch das Ende stark auf eine Fortsetzung der Reihe hin. Wünschenswert wäre es, wenn es dann nicht nur wie ein 3D-Werbefilm für das Spiel wirkt, sondern etwas mehr Zeit in die Handlung investiert wird. Denn alles, was man hier sieht, ist aus allen möglichen Fantasy-Filmen zusammengekupfert. Aber das Potential ist sicherlich da. Es muss nur genutzt werden.

Fazit: Epische Kämpfe wohin das Auge zwei Stunden lang reicht. Nächstes Mal mehr andere Szenen und es gibt bessere Punkte.

4 von 10 Maiskörnern

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Ein Gedanke zu “Warcraft: The Beginning

  1. Kosta

    Sicherlich ist es eure eigene persönliche Meinung nur wenn ihr überlegt wie lange das Online Game es schon gibt muss man sich Fragen hat nicht Herr der Ringe nicht eher von dem Online Game Word of Warcraft profitiert ?
    Und ich finde auch für Personen die das Spiel nicht spielen kommen mit der Darstellung der Charakter klar.
    Ich gebe euch Recht das es wohl auf mehrere Filme hinweise gibt nur ob es die gibt wird sicher auch von dem Erfolg anhängig sein! Ein Hinweis für Fortsetzungen beginnt schon bei dem Vorspann als die Kamera diese Eissäule entlang fährt und man den Lichking sieht! Denn dieser Lichking hat mit diesem Film nichts zutun sondern wäre ein Bestandteil für den 3 oder 4 Film!
    Aber wie oben schon geschrieben die Einnahmen von Warcraft: The Beginning werden entscheiden ob es einen 2 oder 3 Teil geben wird.
    Ich persönlich hoffe auf ein paar Fortsetzungen aber das wird die Zukunft zeigen und 4 von 10 Maiskörnern finde ich persönlich eher zu schlecht bewertet 7/10 wäre das richtige Urteil!

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