Mit besten Absichten

Wenn man als erwachsene Person ein eigenständiges Leben führen will, kann es schon ziemlich nerven, ständig von der Mutter mit Nachrichten, Anrufen und Besuchen bombardiert zu werden. Als Kind weiß man zwar, dass die Mutter nur Gutes im Sinn hat, aber dennoch will man nicht, dass sie sich zu sehr in das eigene Leben einmischt. Die neue Drama-Komödie „Mit besten Absichten“ (Kinostart: 14. Juli 2016) thematisiert genau diesen Konflikt.

Mit besten Absichten

Die eigentlich lebensfrohe Marnie Minervini lebt für ihrer Familie und ist eine hingebungsvolle und fürsorgliche Mutter. Doch als ihr Ehemann stirbt, hat sie große Schwierigkeiten mit dem tragischen Verlust klar zu kommen. Was sie braucht, ist eine neue Aufgabe. Und so macht sie kurzerhand ihre Tochter Lori zu ihrer Aufgabe und zieht dieser von New York nach Los Angeles hinterher. Lori ist jedoch alles andere als begeistert von den ständigen mütterlichen Anrufen und unangekündigten Besuchen. Als sie klare Grenzen setzt, sucht sich Mutter Marnie neue Projekte und Personen, die sie liebevoll bemuttern kann und wodurch sie neue aufregende Abenteuer erlebt.

„Mit besten Absichten“ ist ein Film darüber, wie eine Mutter auf eine humorvolle Weise lernt, nicht zu sehr an ihrer Tochter zu klammern. Diese Geschichte bietet natürlich jede Menge persönlichen Charakter, da sich wohl fast jeder in Tochter und Mutter zeitweise wiedererkennt. Dennoch ist der Streifen wohl eher etwas mehr auf die ältere Generation, also auf die Mütter, ausgerichtet. Humorvolle Szenen ziehen sich durch die ganzen knapp zwei Stunden, doch auch die dramatischen und gefühlvollen Aspekte der Handlung kommen nicht zu kurz. Zwischendurch hätte dem Film und den Charakteren zwar etwas mehr Tiefgang gut getan, doch wir haben uns trotzdem ganz gut unterhalten gefühlt.

Fazit: Wie dem auch sei…“Mit besten Absichten“ist wohl der optimale Film für einen gemeinsamen Mutter-Tochter-Abend. So richtig ist der Funke aber bei uns nicht übergesprungen.

7 von 10 Maiskörner

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