StreetDance: New York

Seit jeher strotzt Hollywood nur so von erfolgreichen Tanzfilmen. In den letzten Jahren haben vor allem Streifen wie “Honey”, “Step Up” oder “StreetDance” die Kinosäle gefüllt. „StreetDance: New York“ (Kinostart: 14. Juli 2016) ist allerdings eine eigenständige rumänische Produktion, die außer dem Namen nichts mit den britischen „StreetDance“-Filmen zu tun hat – ob „StreetDance: New York“ trotzdem an den Erfolg dieser Filme anknüpfen kann?

StreetDance - New York.png

Die klassische Tänzerin Ruby bekommt ein Stipendium für die angesehenste Tanzakademie in Manhattan. Als sie jedoch dem rebellischen Hip-Hop-Violinist Johnnie in der U-Bahn begegnet, verliebt sie sich sofort in ihn und hilft ihm, sein chaotisches Leben wieder in geregelte Bahnen zu bringen. Gemeinsam mit ihm und seinen Freunden, einer StreetDance-Gruppe, gelingen ihr kreative Neuerungen, die ihre Konkurrenten blass aussehen lassen und sie an die Spitze bringen. Doch es ist nicht immer alles so einfach, wie es scheint…

Die Geschichte mag sich in ein oder zwei Punkten unterscheiden, aber letztendlich ist die Handlung von „StreetDance: New York“ die Gleiche, wie in all den oben genannten Filmen auch. Klassischer Tanz trifft auf HipHop und gemeinsam gelingt das Große. Ansonsten ist die Geschichte sehr seicht und bedient gefühlt alle Klischees. Die Schauspieler passen perfekt in dieses Bild, denn auch von ihnen sieht man leider alles andere als eine Glanzleistung. Die Tanz- und Musikszenen sind in Ordnung – allerdings sind sie lediglich am Schluss choreographisch sehr gut gelungen und überzeugen durch Feinheit und Kreativität. Ansonsten hat man nicht unbedingt Spaß an den minutenlangen Tanzszenen, die verhältnismäßig durchschnittlich getanzt und musikalisch untermalen sind. Auch das Filmende kann nicht wirklich für rührende Momente sorgen.

Fazit: „StreetDance: New York“ wirkt aufgrund der eher mittelmäßigen Verfilmung einer derart flachen Geschichte szenenweise fast schon lächerlich. Definitiv kann er Hollywoods Tanzfilmklassikern nicht im geringsten das Wasser reichen. Für einen spaßigen und denkfreien Abend aber wohl genau das Richtige.

3 von 10 Maiskörnern

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