Ghostbusters

Rund dreißig Jahre nach dem ersten Einsatz der Ghostbusters, macht sich wieder ein Team auf die Jagd nach Geistern. Doch die Zeiten von Bill Murray, Dan Aykroyd, Harold Ramis und Ernie Hudson sind vorbei. Nun sind vier neue Geisterjäger am Zug, was im Vorfeld für viel Wirbel gesorgt hat. Denn das neue Team besteht aus vier Frauen.

Ghostbusters

Erin Gilbert (Kristian Wiig) strebt eine Karriere als Hochschuldozentin an. Doch dann kommt ihr ihre Vergangenheit als Forscherin des Paranormalen in die Quere. Sie wird um Hilfe gebeten, weil es in einem alten Herrenhaus spuken soll. So nimmt sie Kontakt mit ihren alten Bekannten auf. Erins Freundin Abbey Yates (Melissa McCarthey) blieb der Jagd nach Geistern treu und gemeinsam mit der verrückten Ingenieurin Jillian Holtzmann (Kate McKinnon) entwickelt sie Waffen gegen Geister und Dämonen. Am Tatort des Spuks angekommen wissen die drei noch nicht, dass ihnen ein großes Geisterproblem bevorsteht. Unterstützt werden sie dabei von einer resoluten U-Bahn-Ticketverkäuferin und einem sehr dümmlichen Sekretär (Chris Hemsworth).

Als das erste Ghostbuster-Abenteuer auf die Leinwände kam, waren wir beide nicht einmal auf der Welt. Daher waren wir recht unvoreingenommen, was die Neubesetzung mit Frauen angeht, denn wir haben keine solch großen Probleme, wie der Rest des Internets sie zu haben scheint. Doch mit der Besetzung rund um Melissa McCarthey war auch von vorne herein klar, um welche Art von Film es sich handelt. Diese Vorahnung wurde dann auch vollstens erfüllt. Die rund zwei Stunden waren gefüllt mit vielen Slapstick-Einlagen. Ansonsten kommt dem Zuschauer vieles im Film sehr bekannt vor: Einiges ist einfach aus den vorherigen Ghostbuster-Teilen kopiert und neu verfilmt worden. Dies ist insofern akzeptabel, weil dadurch auch ein Publikum angesprochen wird, das die ersten Teile nicht zu kennen braucht. Kenner und Fans der alten Teile werden allerdings von der Story nicht vom Hocker gerissen.

Was bleibt ist ein ansehnlicher Film, der durch einige Lacher überzeugen kann. Besonders sehenswert sind die 3D-Effekte, die keine Leinwandgrenzen zu kennen scheinen. Eine besondere Hommage an die Vergangenheit leisten einige Stars der vergangenen Filme, die in dieser Neuauflage kurze Gastauftritte leisten. Im Laufe des Films konnte der Spannungsbogen allerdings nicht aufrecht erhalten werden. Etwa zur Mitte des Films stellt sich ein „okay, jetzt reicht’s allmählich Gefühl“ bei uns ein.

Fazit: Ein Film, der keinesfalls den gleichen Kultstatus wie seine Vorgänger erreichen wird, sich aber auch nicht großartig davon unterscheidet. Lustig, aber nicht begeisternswert neu.

6 von 10 Maiskörner

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Ein Gedanke zu “Ghostbusters

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