Jason Bourne

Der Agent, der sein Gedächtnis verlor, ist zurück. Mittlerweile hat Bourne seine Erinnerungen zurück, was für die Filmemacher allerdings kein Grund ist, ein Strich unter die Reihe zu machen. So kommt nun der fünfte Teil der Franchise-Serie und der vierte mit Matt Damon in die Kinos: „Jason Bourne“ (Kinostart: 11. August 2016).

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Jason Bourne ist von der Bildfläche verschwunden und hält sich nur mit Straßenfights am Leben. Doch in Zeiten der Wirtschaftskrise in Europa und der Snowden-Enthüllungen hat die CIA ein neues Geheimagenten-Programm gestartet. Seine alte Vertraute Nicky Parsons leitet ihm wichtige Informationen über das neue Projekt weiter, was Bourne dazu veranlasst, sein Versteck zu verlassen. Denn aus den Dateien gehen Informationen über Bournes Vergangenheit hervor, die er bisher nicht kannte. CIA-Chef Dewey ist weniger begeistert davon, dass Bourne einmal mehr nach Rache sinnt.

Es ist mittlerweile neun Jahre her, als die Bourne-Trilogie abgeschlossen wurde. Es folgt noch ein Spinnoff ohne Matt Damon, dafür mit Jeremy Renner, der allerdings in Deutschland eher magere Einspielergebnisse lieferte. Also zurück zu den Wurzeln, dachten sich wohl die Macher. Und so kehren mit dem aktuellen Film Damon und auch der Regisseur Greengrass zurück. Ob das für einen neuen Actionkracher auf der Leinwand sorgt?

Eher nicht. Die Fortsetzung ist für die eigentlich abgeschlossene Trilogie nicht nötig. So wird ein Konflikt kreiert, der etwas erzwungen wirkt. Man geht in diesem Fall nicht unbedingt ins Kino, weil man erfahren möchte wie es mit Bourne weitergeht, sondern um Schüsse, Explosionen und Verfolgungsjagden zu bekommen. So erging es uns zumindest. Diesem Anspruch wird der Film auch gerecht, insgesamt wird ein stattliches Action-Paket, welches die Zuschauer quer über den Erdball mit nimmt, abgeliefert. Dass nicht immer alles gezeigte so real möglich sein dürfte, ist eine andere Seite.

An den Effekten kann nichts ausgesetzt werden, auch die schauspielerische Leistung ist soweit solide. Es bleibt aber ein austauschbarer Film, der es weder geschafft hat einen Funke der Begeisterung, noch ein Mitreißendes-Gefühl im Spannungsverlauf zu erzeugen. Man kann den Film anschauen, verpasst aber nichts, wenn man das Geld für diese Eintrittskarte spart. Schade, wir hatten uns mehr von dem Streifen erhofft…

Fazit: Hätte man es doch nur bei drei Bourne-Teilen belassen… Es bleibt zu hoffen, dass nach Teil 5 nun endgültig Schluss ist.

5 von 10 Maiskörner

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