Männertag

Roadtrips, um den letzten Wunsch eines Freundes zu erfüllen, sind jetzt nicht die allerneuste Idee der Kinowelt. Dabei geht es einerseits um eine emotionale Seite, andererseits ist diese meist verbunden mit einem wilden Abenteuer für die Verbliebenen. Der neue Streifen „Männertag“ (Kinostart: 8. September 2016) greift exakt dieses Thema auf: Vier Freunde unterwegs mit einem Bierbike.

mannertag

Zu Schulzeiten sind Stevie, Peter, Chris, Klaus-Maria und Dieter die besten Freunde und beschließen sich jedes Jahr am Vatertag zu treffen und sich die Kante zu geben. Im Laufe der Zeit entfernen sie sich jedoch immer weiter voneinander und treffen sich immer seltener, da jeder mit seinem eigenen Leben viel zu beschäftigt ist. Der plötzliche Tod von Dieter bringt sie nach 10 Jahren wieder zusammen und gemeinsam machen sie sich auf einen Road-Trip der besonderen Art, um Dieter seinen letzten Wunsch zu erfüllen. Dabei stoßen sie aber auf mehr als nur ein Hindernis, zum Beispiel als sie auf ihren einstigen Erzrivalen stoßen…

Mit „Männertag“ läuft mal wieder einer der typisch deutschen Filme im Kino, die irgendwie aufgesetzt wirken. Durch die unterschiedlichen Typen der Freunde, sowie des Teenager-Sohnes und der Frau, die ebenfalls auf dem Roadtrip mit dabei sind, wird dafür gesorgt, dass sich auch wirklich jeder Zuschauer mit der Geschichte und den Figuren identifizieren kann. Doch leider schwächeln die Schauspieler darin, Authentiziät auszustrahlen und überzeugend zu wirken, da die Rollen überladen sind mit übertriebenen Klischees. Zu Beginn hat uns der Film durch einige sehr humorvolle Gags überrascht, doch im Verlauf wurde die Handlung dann immer schemahafter und vorhersehbarer. Natürlich dürfen in einem solchen Film auch die Themen Alkohol, Sex und Drogen nicht fehlen und wurden sehr intensiv ausgearbeitet, während dem Thema Freundschaft recht wenig und nur oberflächlich Beachtung zugemessen wurde. Deshalb hat uns der Film auch nicht emotional berührt.

Fazit: Ein sehr seichter und klischeehafter Film, der jedoch auch unterhaltsam ist, wenn man über die vielen Continuity-Fehler hinweg sieht und nicht allzu hohe Ansprüche hat.

6 von 10 Maiskörner

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