Findet Dorie

Fortsetzungen von Kassenschlagern sind ein recht sicherer Garant für anknüpfende Erfolge. Ungewöhnlich ist es allerdings, wenn das Sequel 13 Jahre auf sich warten lässt. Nach „Findet Nemo“ im Jahr 2003 läuft jetzt „Findet Dorie“ (Kinostart: 29. September 2016) im Kino. Doch kann der Nachfolger eingefleischte Nemo-Fans überzeugen?

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Dorie, die damals fleißig bei der Suche nach Nemo mitgeholfen hat, hat selbst ein schweres Schicksal zu tragen. Sie hat als Kind ihre Familie verloren und da sie unter Gedächtnisschwund leidet, kann sie sie nicht wieder finden. Gemeinsam mit ihren Freunden Nemo und und dessen Vater Marlin macht sie sich auf eine erneute Durchquerung des Ozeans, um ihre Eltern zu finden. Doch bei dieser Suche werden die Freunde plötzlich unerwartet getrennt…

Wie bei wohl sehr vielen Zuschauern, waren die Erwartungen an „Findet Dorie“ auch bei uns sehr hoch. Bei „Findet Nemo“ waren wir damals gerade 10 Jahre alt und haben uns durch die Fortsetzung daher ein Stück Kindheit zurück erhofft. Und diese Erwartung wurde auch einigermaßen erfüllt. Natürlich ist die Animation bei „Findet Dorie“ um Welten besser, wobei wir dennoch mehr spezielle 3D-Effekte erwartet hätten. Die Geschichte ist vom Prinzip her genau wie die Geschichte bei „Findet Nemo“ und folgt den standardmäßigen Elementen eines Disney/Pixar-Films.

Dorie selbst wird wieder von Anke Engelke gesprochen, sodass wir sofort das Gefühl hatten, die alte Dorie zurück zu haben. Allerdings hat es Dorie unserer Meinung nach etwas schwer, den Film zu tragen, denn vor allem Nemo und Marlin geben diesem Film das besondere Etwas. So ist „Findet Dorie“ zwar angereichert mit viel Humor, doch zwischendurch gab es ein paar Stimmungsdurchhänger. Den Eindruck hatten wir auch bei den Kindern im Saal, denen oftmals wohl einfach die Verbindung gefehlt hat. Das bedeutet nicht, dass man „Findet Nemo“ gesehen haben muss, nein, „Findet Dorie“ ist ein eigenständiger Film, doch er macht wohl mehr Spaß, wenn man „Findet Nemo“ gesehen hat. Vor allem weil man so die unzähligen liebevollen Details, die auf „Findet Nemo“ anspielen, versteht und sie so dem Film einen gewissen Charme verleihen.

Fazit: Für uns wohl eine Hommage an unsere Kindheit. Ansonsten ein schöner, wertvoller Kinderfilm mit Herz und den klassischen Botschaften.

7 von 10 Maiskörner

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