War Dogs

Eigentlich ist Jonah Hill in vielen Filmen als ein dickliches Dummerchen bekannt. Ansatzweise ist diese Rolle auch im Trailer zu „War Dogs“ (Kinostart: 29. September 2016) wieder zu sehen, allerdings mit einem gangstermäßigen Ansatz. Kann er uns als Waffenhändler überzeugen?

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David (Miles Teller) hat schon oft versucht, als Unternehmer Fuß zu fassen. Doch keine seiner Ideen scheint zu fruchten. So arbeitet er als Masseur in Miami und ist damit mehr oder weniger zufrieden. Für seine Frau und sein ungeborenes Kind reicht das Geld allerdings kaum. Durch Zufall trifft er auf seinen alten Schulfreund Efraim (Jonah Hill), der mit seiner Geschäftsidee schon mehr Erfolg hat. Er verkauft über das Internet Waffen. Um die Armee für den Irak-Krieg aufzurüsten, schreibt die US-Regierung eine ganze Reihe an Rüstungsaufträgen aus. Efraim wittert seine Chance und nimmt David mit ins Boot. Doch mit der Zeit steigt nicht nur der Kontostand, sondern auch der Erfolgsdruck. Ob die Freundschaft das aushält?

Mal wieder ein Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht, aber zumindest eine, die nicht so sehr bekannt ist. So kann man sich hier nicht nur rein auf die Umsetzung konzentrieren, sondern sich beim Zuschauen auch über den Ausgang des Films Gedanken machen.

Wie schon angedeutet, waren die Erwartungen an einen Film mit Jonah Hill recht einseitig. Doch gleich vorweg: Diese Vorahnung wird überraschenderweise nicht erfüllt. Der Film macht eine Wandlung der Genres durch, die man so nicht so oft sieht. So ist der Film  zu Beginn tatsächlich sehr komödiantisch angehaucht. Efraim ist ein Draufgänger, bei dem man nicht weiß, ob man mit ihm sympathisieren soll oder mit David Mitleid haben soll, weil er mit ihm abhängen muss. Im Laufe des Films nimmt das Tempo etwas zu, passend eben zum Inhalt. Und so streift der Film von der komödiantischen Richtung eher ins Drama über, wenn der Erfolg fast unerträglich groß wird. Auch wenn die Story eher weniger bekannt ist: Es kommt wie es kommen muss. Nichtsdestotrotz zeigt der Film einen gutes Bild der amerikanischen „Alles-oder-nichts-Mentalität“, gepaart mit der offenherzigen Beziehung zu Krieg und Waffen.

Fazit: Mal ein Trailer, der einen leicht anderen Eindruck vom Film vermittelt, als der Film am Ende ist. Aber das ist auch gut so!

8 von 10 Maiskörner

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