Trolls

Die „Trolls“ (Kinostart: 20. Oktober 2016) erleben eine Wiedergeburt. Die Spielzeugpuppen waren in den 1960ern, und damit weit vor unserer Zeit, beliebt. Schafft es der Film eine neue Generation von Kindern zu begeistern?

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20 Jahre ist es her, seit die stets gut gelaunten Trolls die Flucht vor den Bergen ergriffen haben. Denn die griesgrämigen Bergen verspeisen die Trolls, in der Hoffnung, dass sie selbst glücklich werden. Doch in ihrem Versteck fühlen sich die Trolls sicher und schmeißen jeden Tag eine Gute-Laune-Party. Doch bei einer besonders ausgelassenen Party erregen sie die Aufmerksamkeit der Bergen, die gleich ein paar der Trolls mitnehmen. Poppy, die Prinzessin des Volks, fühlt sich verantwortlich und geht auf die Rettungsmission. Begleitet wird sie vom einzigen Troll, der nicht singt, kuschelt oder tanzt. Doch das ungleiche Paar muss sich zusammenraffen, ihren Freunde zuliebe.

Diesen Film hatten wir nicht unbedingt auf dem Schirm, der Kinobesuch hat sich mehr oder minder einfach nur ergeben. Zum Glück! Wie schon das Filmplakat hat sich Trolls als kunterbuntes und fröhliches Abenteuer herausgestellt. Es ist zwar definitiv ein Kinderfilm, aber auch wir hatten sehr viel Freude an dem Film. Die Figuren sind in einer Welt aus einer Art Filz eingebettet, was auf den erst Blick etwas eigenartig aussieht, aber mit der Zeit auch seinen Charme hat.

Doch als klares Plus kann der Film die gelungene Charakterisierung der Trolls verzeichnen. Wie üblich bei einem Kinderfilm sind die Beweggründe und Emotionen aber immer recht deutlich gemacht. Auch die Handlung an sich und die Botschaft ist recht simpel. Aber es wird sehr amüsant und witzig präsentiert. Erwähnenswert sind bei diesem Film auch die vielen Musikeinlagen. „Trolls“ hat zurecht die Genre-Einordnung Musical bekommen. Sowohl die Lieder, als auch die Tanzeinlagen sind schön gestaltet. Im Nachhinein hätten wir uns allerdings gewünscht, den Film auf Englisch zu sehen, da dort gerade die Liedeinlagen vermutlich besser rüber gekommen wären. Die Übersetzung einiger Songs ins Deutsche war etwas holprig. Aber das ist ein Mangel, der kaum ins Gewicht fällt.

Fazit: Bunt, aber nicht zu bunt; aufgedreht, aber nicht überdreht: Ein überraschend schöner und herzerwärmender Film, nicht nur für Kinder.

9 von 10 Maiskörner

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2 Gedanken zu “Trolls

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