Störche – Abenteuer im Anflug

Die menschlichen Kinder werden von den Störchen gebracht, das weiß jeder. Ein neuer Kinder-Animationsfilm zeigt die Geschichte hinter dieser Wahrheit: „Störche – Abenteuer im Anflug“ (Kinostart: 27. Oktober 2016). Ob sich der Film gegen den starken Animations-Konkurrenten „Trolls“ schlagen kann?

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Die Störche bringen nach einem Zwischenfall keine Kinder mehr zu den Menschen: Ein Lieferstorch hat sich in ein süßes Baby verliebt und wollte es nicht wieder her geben. Seither wurde die Lieferung des menschlichen Nachwuchses eingestellt. Der Lieferservice von Technik-Ware lohnt sich dafür umso mehr. Der Storch Junior ist auf den besten Weg Chef zu werden, eine Aufgabe hat er noch zu erledigen: Das Menschenmädchen Tulip (gesprochen für Nora Tschirner), die nur für Chaos sorgt, zu entlassen. Doch dann kommt noch eine Babybestellung rein und Tulip bearbeitet sie. Junior sieht keinen anderen Weg als das Kind zuzustellen.

Die Störche bringen keine Kinder mehr, weil sie zu süß sind und die Gefahr zu groß ist, dass sich die Lieferanten in ihre Ware verlieben. Eine nette Idee. Doch an der Umsetzung hapert es ein wenig. Die Story kommt zu gewöhnlich rüber, die Lacher sind eher mittelmäßig. Fast alle Elemente kennt man, nur der Anstrich ist ein anderer. Das ist natürlich bei einigen Streifen so, aber wenn dieser Anstrich gelungen ist, erträgt man es eher. Doch das ist eher nicht der Fall. Der Film plätschert ohne große Höhepunkte vor sich hin. Alles erinnert ein wenig an einen typischen Road-Movie, bei dem der Weg das Ziel des Films ist und der auf ein bekanntes Finale hinarbeitet.

Positiv zu betonen ist die goldige Idee und die Gestaltung der Störche. Wenn auch im Film kaum Zeit bleibt, diese besser kennen zu lernen. Der Fokus liegt voll auf dem Fortschreiten der Geschichte und der allgegenwärtigen Botschaft, dass man manchmal persönliche und körperliche Unterschiede überwinden muss, um zum Ziel zu kommen. Eine Anekdote zum Schluss: Eines der Kinder im Kino sagte beim Herausgehen zu den Eltern „Der Film war aber langweilig.“ Dem können wir uns (fast) anschließen. Dieser Film kann sich mit anderen Animationsfilmen, die auch für Erwachsene ansehnlich sind, nicht messen.

Fazit: Nett anzusehen, aber leider mehr auch nicht. Die Charakter und die Story sind allenfalls durchschnittlich.

5 von 10 Maiskörner

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