Jack Reacher 2: Kein Weg zurück

Jack Reacher ist nach vier Filmjahren und fast ebenso viel echten Jahren zurück auf der Kinoleinwand (Kinostart: 10. November 2016). Und wieder greift Tom Cruises Charakter zu eher unkonventionellen Mitteln, um Korruption im Militär entgegen zu treten.

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Seit seinem Ausscheiden aus dem Dienst führt Militärpolizist Jack Reacher (Tom Cruise) ein ungeordnetes Leben und reist von Ort zu Ort. Doch das soll sich ändern: Er reist zurück zu seinem alten Arbeitgeber, um sich mit seiner Nachfolgerin zu treffen: Major Susan Turner (Cobie Smulders). Diese wurde aber zwischenzeitlich wegen angeblicher Spionage verhaftet. Reacher glaubt die Geschichte nicht und nimmt selbst die Ermittlung auf. Währenddessen taucht eine Mädchen auf, was angeblich seine Tochter sein soll. Gemeinsam mit ihr und Turner, die er aus dem Gefängnis befreit hat, versucht er die Verschwörung aufzuklären. Gar nicht so leicht, wenn man von dubiosen Auftragskillern verfolgt wird.

Mr. Impossible, Tom Cruise, rettet die Welt – mal wieder. Er ist kampferprobt, und haut halt mal drauf, statt sich allzu viele Gedanken zu machen. Von dieser recht einfachen Einstellung ist auch dieser Film geprägt. Das heißt nicht, dass es auch einmal kurze, planerische Zwischenstops gibt, aber die eingeschlagene Richtung ist klar: Die Bösewichte rasch zur Strecke bringen und sei es mit einem kleinen bisschen Gewalt.

„Jack Reacher 2: Kein Weg“ zurück ist ein schneller Film, der sich kaum Zeit an einem Ort nimmt. Die Handlung steht im Mittelpunkt, weniger die Personen. Dabei nimmt der Film allerdings leider einen zu bekannten Weg, mit einer Kombination an Action-Elementen die dem Zuschauer leider schon zu bekannt sind. Von einem Vater-Tochter-Konflikt mit der Bedrohung der familiären Umgebung, Verfolgungsjagden durch Menschenmengen und über Hausdächer bis hin zum Seitenwechsel mancher Personen.  Auch die Kampf-Choreografie ist annehmbar, aber bei Weitem nicht so sehenswert wie in manchen anderen Action-Streifen.

Das lässt den Film im niedrigeren Bereich der Bewertungsskala seinen Platz finden. Positiv ist allerdings zu erwähnen, dass die Atmosphäre ganz annehmbar und stimmungsvoll ist. Längen kommen aufgrund des Tempos keine auf, aber das bedeutet nicht gleich, dass es keine Langeweile gibt. Wie beschrieben, ein typischer Film, den man schon „kennt“, ohne ihn gesehen zu haben.

Fazit: Eine nette Samstagabend-TV-Unterhaltung, aber den Kinobesuch kaum wert, da er nicht mit vielen neuen Elementen punkten kann.

4 von 10 Maiskörner

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2 Gedanken zu “Jack Reacher 2: Kein Weg zurück

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