Office Christmas Party

Ho, Ho, Ho! Die Welt ist so langsam aber sicher in festlicher Stimmung. Da kommt doch so ein leichter Weihnachtsfilm gerade recht. „Office Christmas Party“ (Kinostart: 8. Dezember 2016) trägt aber eher auf eine unkonventionelle Art und Weise zur weihnachtlichen Vorfreude bei.

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Der chaotische Clay hat eine Zweigstelle der Firma seines Vaters übernommen und das obwohl er keine Ahnung vom Geschäft hat. So kommt es wie es kommen muss und die Niederlassung steht kurz vor der Schließung. Doch dann bekommen Clay und sein Freund und Kollege Josh noch eine letzte Chance, ihre und hunderte weitere Arbeitsplätze zu retten: Mit einer gigantischen Büro-Weihnachtsfeier wollen sie einen entscheidenden Kunden an Land ziehen. Sie fahren ordentlich auf um zu beeindrucken, doch dann läuft das große Fest völlig aus dem Ruder und nimmt unvorstellbare Ausmaße an…oder wie soll man Liebeleien auf dem Parkplatz, ein Rentier in der Toilette und eine Verfolgungsjagd sonst nennen?

„Office Christmas Party“ besteht größtenteils aus sarkastischem Humor und Situationskomik. Dadurch gibt es zwar immer wieder sehr witzige Elemente, aber der Humor allein kann den Film nur schwer tragen. Dadurch kam bei uns gegen Mitte des Film ein bisschen Langeweile auf.

Die Handlung ist nicht sehr tiefgründig und doch kommen an der ein oder anderen Stelle Werte wie Nächstenliebe und Loyalität zum Vorschein – aber nur wenn man ganz genau hinschaut und sich nicht zu sehr von den völlig übertriebenen, unrealistischen und absurden Szenen ablenken lässt. Doch man merkt, dass der Film sich selbst irgendwie nicht so recht ernst genommen hat und dadurch kann er bei uns punkten. Die Schauspieler sind passend ausgewählt für ihre Rollen und spielen diese authentisch – die Starbesetzung mit Jennifer Aniston und Jason Bateman soll der sehr schnell wieder vergessenen Story wohl einen Stoß in Sachen Box Office verleihen und den Trash-Faktor etwas reduzieren, was unserer Meinung nach auch klappt.

Fazit:“Office Christmas Party“ ist sehr leichte Kost. Ernst nehmen darf man den Film auf keinen Fall, aber wenn man das nicht tut, ist er ganz lustig. Aber auch schnell wieder vergessen. Nach all den seichten Weihnachtsfilmen in den letzten Jahren würden wir uns fast mal wieder einen tiefgründigeren Streifen wünschen, in dem es wirklich um die Werte geht, an die während den Feiertagen doch erinnert werden sollte.

6 von 10 Maiskörner

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3 Gedanken zu “Office Christmas Party

  1. Sarah

    Ups! Danke für den Hinweis, da habe ich wohl den Vornamen mit dem vom Regisseur verwechselt 🙂 Bei Handlung und Trailer gebe ich dir recht, aber der Film war dann doch nicht soo schlimm niveaulos wie erwartet. Aber verpassen tut man trotzdem nichts…

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  2. Pingback: Office Christmas Party | FilmkritikenOD

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