Arrival

Die Außerirdischen sind gelandet – mal wieder. Die Erde versinkt im Chaos – mal wieder. Ist „Arrival“ (Kinostart: 24. November) nur ein weiterer Apokalypse-Film?

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Ohne Vorzeichen erscheinen an zwölf verschiedenen Orten der Welt muschelförmige und riesige Raumschiffe auf der Erde. Die amerikanische Regierung sperrt mit dem Militär den Landeplatz der regungslosen Besucher ab. Um mit ihnen Kontakt aufnehmen zu können, holen sie Sprachforscherin Louise Banks (Amy Adams) und Physiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) ins Boot. Sie sollen herausfinden, was die Raumschiffe auf der Erde suchen – und begeben sich dafür ins Innere. Doch weltweit breitet sich eine Welle der Panik aus. Für die Forscher bleibt nicht viel Zeit, um das Rätsel um die Aliens zu lösen.

Wie eingangs angedeutet, ist das Szenario nicht neu: Unbekannte Wesen kommen zur Erde, keiner weiß was sie wollen, am Ende bricht Krieg aus. Doch im letzten Punkt unterscheidet sich „Arrival“ von all den anderen Filmen. Zwar startet er wie manch anderer Außerirdischen-Film, konzentriert sich aber dann auf die Kontaktaufnahme. Die apokalyptischen Züge werden nur am Rande gezeigt. Und so ist es kein Weltuntergangs-Film, sondern ein Film, der die Zuschauer in den Bann des Rätsels ziehen will.

Wer ein Sci-Fi-Kino mit viel Wumms und Lärm erwartet wird enttäuscht. Wer einen Film erwartet, der sich langsam aufbaut um zu einem großen Finale zu kommen, wird eher befriedigt. Man muss sich allerdings darauf einlassen, sonst wird man sich langweilen. Die Schauspieler liefern einen soliden Job ab, das Drehbuch weißt ein paar Logiklücken auf, was jedoch bei vielen Sci-Fi-Streifen der Fall ist.

Fazit: Ein Alien-Film der anderen Art. Kein Fokus auf der Bekämpfung, vielmehr auf dem Verstehen des Gegenübers. Das macht es etwas anspruchsvoller – aber auch anstrengender zum Anschauen.

6 von 10 Maiskörner

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4 Gedanken zu “Arrival

  1. Pingback: Arrival – Filmexe Podcast – filmexe

  2. Ich bin ein bisschen überrascht, dass Arrival die gleiche Wertung, wie Office Christmas Party bekommen hat! Ich halte (ohne zweiteren gesehen zu haben) das Niveau für viel höher und auch Arrivals Herangehensweise sehr interessant. Vielleicht bin ich auch einfach nur überrascht, dass Office Chrismas Party vergleichsweise gut bewertet wurde…

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    1. Hier rächt es sich, dass wir keine Genre-Bewertungen haben, dann wäre der Unterschied vielleicht besser sichtbar.

      Klar, Arrival und Office Christmas Party sind an sich nicht miteinander vergleichbar vom Typ her. Während Arrival wirklich was fürs Köpfchen ist, ist die Office Christmas Party mehr Gaudi.

      Aber beide für sich konnten in ihrem Bereich eben mehr oder minder überzeugen. Also zumindest so, dass sie die gleiche Wertung bekommen haben. Office Christmas Party ist wirklich um einiges sinnbefreiter als Arrival, aber an sich trotzdem ein amüsanter, unterhaltsamer Film 😉

      Das mit der Genre-Wertung sollten wir uns vielleicht nochmal überlegen 😀

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