Passengers

Die Welt verändert sich. Die Menschheit verändert die Welt und das nicht gerade nachhaltig. Dass die Welt nicht auf Ewig das Zuhause der Menschen sein wird, wird öfters thematisiert. So sind auch die Passagiere im neuen Kinofilm „Passengers“ (Kinostart: 05. Januar 2017) auf dem Weg auf einen neuen Planeten. Doch unterwegs wird dieser Traum einer besseren Welt zunichte gemacht.

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Mit einem Raumschiff begeben sich rund 5000 Menschen auf eine jahrzehntelange Reise zu einer Kolonie auf einem neuen Planeten. Um während dieser langen Zeit nicht zu altern, befinden sich die Passagiere in einem sogenannten Hyperschlaf. Doch durch einen Zwischenfall kommt es zu einer Fehlfunktion, sodass zwei Mitreißende vorzeitig geweckt werden. Und zwar 90 Jahre zu früh. Mit der Aussicht, den Rest ihres Lebens auf dem menschenleeren Raumschiff gefangen zu sein, versuchen sie alles um einen Ausweg zu finden. Während dieser Mission kommen sich Jim und Aurora zwar näher, aber gleichzeitig stellen sie sich kontinuierlich die Frage: „Warum sind wir aufgewacht?“ Und was ist zu tun, um die noch schlafenden Passagiere zu retten?

Wer normalerweise erst mal zum Trailer nach unten scrollt, sollte sich bewusst sein, dass der Trailer zu „Passengers“ leider keineswegs das widerspiegelt, was der Film bietet. Es werden zwar ein paar nette Sci-Fi-Bilder gezeigt und zumindest gegen Ende hin fährt „Passengers“ auch ein paar Action-Szenen auf, aber ansonsten bewegt sich der Streifen genre-technisch eher zwischen einem Drama und einer Romanze. Das Thema des Films ist interessant und behandelt auf eine sehr subtile Weise kritische Gesellschaftsfaktoren, ohne dabei belehrend zu wirken. Dennoch ist Mitdenken bei „Passengers“ nicht unbedingt gefragt, denn er ist keineswegs so komplex wie manch andere Weltallfilme, allerdings dafür auch nicht so bewegend wie „Der Marsianer“ beispielsweise. Spannend, kurzweilig und mit viel authentischem Humor gespickt ist der Film aber allemal.

Bemerkenswert fanden wir, dass „Passengers“ trotz der geringen Schauspielerzahl nicht eintönig ist und besonders Chris Pratt liefert zu Beginn eine solide One-Man-Show ab; irgendwie hat er uns dabei auch teilweise an „Cast Away“ erinnert. Jennifer Lawrence hat ihre ganze leidende Palette an schauspielerischen Elementen ausgepackt und war für unseren Geschmack in „Passengers“ etwas zu pienzig.

Fazit: „Passengers“ ist ein unterhaltsamer Film mit überzeugenden Schauspielern. Nur wer einen Actionfilm erwartet, sollte sich eher auf ein romantisches Drama einstellen. Solide, aber auch austauschbar.

7 von 10 Maiskörner

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4 Gedanken zu “Passengers

  1. Pingback: Kritik: Passengers – filmexe

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