Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe

Die Bücher haben Millionen Leser gefesselt und ein Tabu gebrochen. Die Buchverfilmung des ersten Teils liegt bereits zwei Jahre zurück und sorgte damals für ein rekord-verdächtiges Einspielergebnis an den Kinokassen. Nun kommt der zweite Teil der Reihe „Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ (Kinostart: 09. Februar 2017) ins Kino und soll noch dunkler und gefährlicher werden. Doch klappt das?

Fifty Shades of Grey.png

Ana hat mittlerweile einen Job als Redakteurin beim Seattle Independent Publishing House (SIP) und versucht mit der Trennung von Christian Grey klar zu kommen. Doch sie kann den geheimnisvollen und kontrollsüchtigen Mann einfach nicht vergessen. Auch Christian kämpft um Ana, die für ihn etwas besonderes ist und für die er bereit ist, sich bzw. seine Bedürfnisse zu ändern. Ana lässt sich erneut auf eine Beziehung ein, doch muss bald schmerzlich erfahren, was es bedeutet, mit einem Mann wie Christian Grey zusammen zu sein und welche Gefahren dies mit sich bringt.

Wie der erste Teil, wurde auch dieser Film im Voraus sehr gehypt. Obwohl die Bücher ihren Reiz haben, hat uns aber der erste Teil schon nicht so gut gefallen und dementsprechend niedrig waren auch unsere Erwartungen an den zweiten – und eins können wir sagen: Noch nicht einmal diese geringen Erwartungen wurden erfüllt.

Die Handlung besteht aus so wenig Tiefe und so flachen Dialogen, dass es schon fast lächerlich wirkt – rund alle 20 Minuten folgt dann eine sehr durchschnittliche Sex-Szene, mit viel Auf-die-Lippe-Gebeiße und verruchter Musik. Wirklich „gefährlich“ oder skandalös war daran allerdings nichts. Achja, in der Mitte des Films versuchen sich die Macher an einer sehr kurzen Actionszene, die leider überhaupt nicht überzeugen kann. Auch an anderen Stellen, die Spannung hätten erzeugen sollen, kam leider keine auf.

Die Schauspieler sind sehr 0815 – bei Ana ist das wohl so gewollt, doch auch Christian Grey ist sehr lasch getroffen unserer Meinung nach. Gestört hat uns hier dieses regelrechte Overacting, vor allem von Ana.

Über mehr Aspekte lässt sich kaum etwas sagen, da es dem Film irgendwie an so vielem fehlt.

Fazit: Leider sehr langweilig und überhaupt nicht tabu-brechend. Die Dialoge sind kaum ernst zu nehmen und auch die Schauspieler liefern nicht wirklich ab. Vielleicht kommt man ja als eingefleischter Fan auf seine Kosten, aber alle anderen sollten ihr Geld am besten in einen anderen Film investieren – egal in welchen.

3 von 10 Maiskörner

Ein Gefällt mir auf unserer Facebook-Seite sorgt dafür, dass du keine unserer Kritiken verpasst.

Advertisements

Deine Meinung zum Film

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s