The Lego Batman Movie

Dass hinter Lego mehr stecken kann, als „einfache“ Klötzchen, hat Warner Bros. vor ziemlich genau drei Jahren bewiesen. „The Lego Movie“ kam bei den Kritiken recht gut weg, und auch das Publikum verhalf dem Film zu einem akzeptablen Einspielergebnis. In Zeiten von massenhaften Fortsetzungen und Franchises war also schnell klar, dass eine Fortsetzung der Reihe her musste: „The Lego Batman Movie“ (Kinostart: 9. Februar 2017).

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Batman ist ein Draufgänger durch und durch: Er legt Verbrechern das Handwerk, allerdings nicht ohne die halbe Stadt in Schutt und Asche zu zu legen. Dann lässt er sich gerne feiern – Im Mittelpunkt stehen ist voll sein Ding. Doch was keiner ahnt: Hinter der Maske steckt ein einsames und bindungsscheues Lego-Männchen. Umso schwerer fällt es ihm, die Hilfe anzunehmen, die er doch so dringend braucht, als eine wahre Flut an Bösewichten über die Stadt herfällt.

Der Lego-Batman hatte bereits im ersten Film „The Lego Movie“ einen kurzen, aber unterhaltsamen Auftritt. In der losgelösten Fortsetzung „The Lego Batman Movie“ hat er nun die Möglichkeiten in der Hochzeit der Superhelden-Filme zu beweisen.

Gleich der Vorspann ist amüsant gestaltet und zeigt gleich, in welche der Richtung der Film geht: Er fährt auf der lustigen Schiene – was auf der Strecke bleibt? Die Handlung. Denn die ist eher mau und ganz offensichtlich weniger auf die Spannung, dafür mehr auf die Gags ausgelegt. An sich ja kein schlechtes Konzept, aber so plätschert „The Lego Batman Movie“ nur so vor sich hin.

Während der erste Teil von der Idee, dass die Lego-Männchen in ihrer eigenen Welt zum Leben erwachen und sich diese mit Bauklötzchen zusammenbauen können, noch ganz nett und neu war, reicht es nun nicht erneut für einen ganzen Film. Immerhin die Botschaft ist im neuen Streifen eine andere: Statt „Bauen nach Bauplan? Nö, es lebe die Kreativität“, heißt es dieses Mal ganz unoriginell: „Gemeinsam sind wir stark“.

Die fehlende Kreativität tut diesem Film aber nur in einer gewissen Weise eine Abbruch: Er ist lustig, sehr aufgedreht, bunt und verrückt. Nicht jeder Witz ist lustig, manche sind allerdings schon wieder so blöd, dass sie lustig sind. Die Liebe zum Detail erkennt man in vielen Verweisen beispielsweise zu anderen Batman-Realfilmen oder sogar zu Harry Potter.

Fazit: Ein Film, bunt und vielfältig wie auch die Lego-Bausätze. Doch das ist zwar lustig anzusehen, aber nicht sonderlich intelligent dargestellt. So ist die Handlung eher mau.

5 von 10 Maiskörner

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