Bailey – Ein Freund fürs Leben

Jeder der schon mal ein Tier hatte weiß, dass es oft mehr ist als nur ein Haustier. Nämlich ein Familienmitglied, das einen oft auch über seinen Tod hinaus noch begleitet. So auch Golden-Retriever-Hund Bailey, der seinem Herrchen Ethan ein bzw. mehrere Leben lang treu war. „Bailey – Ein Freund fürs Leben“ (Kinostart: 23. Februar 2017) erzählt eine schöne Geschichte über Freundschaft und Liebe aus Hundesicht.

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Bailey und der achtjährige Ethan sind ein Herz und eine Seele und verbringen jede Minute miteinander. Sie wachsen gemeinsam auf, erleben viele Abenteuer und sind immer füreinander da. Unter anderem hilft Bailey seinem Freund auch das Herz von Mitschülerin Hannah zu gewinnen und rettet ihm eines Tages sogar das Leben. Und doch ist Bailey sein ganzes Leben lang auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. So auch als er stirbt und als Polizeihündin Ellie wiedergeboren wird. Und auch als Ellies Leben zuende geht, ist Bailey noch lange nicht tot, denn er hat noch eine Mission: Den Sinn des Lebens finden.

Hund Bailey wird aus dem Off durch eine Stimme begleitet, die die oft amüsanten und süßen Hundegedanken äußert. Das ist sehr originell und authentisch gemacht, sodass man hier oft ins schmunzeln gerät, ohne dass es irgendwie aufgesetzt wirkt. Immerhin spricht Bailey ja nicht selbst. Davon lebt dieser Film maßgeblich.

„Bailey – Ein Freund fürs Leben“ ist sozusagen zweigeteilt. Der erste Teil beschäftigt sich sehr intensiv mit der Geschichte von Bailey und Ethan, die sehr liebevoll und bewegend gestaltet ist. Hier fühlt man am meisten mit und dieser Teil ist auch sehr bewegend. Der zweite Teil dreht sich um die drei weiteren Hunde, als die Bailey wiedergeboren wird. Diese Geschichten sind sehr oberflächlich angerissen und erlangen bei Weitem nicht die Tiefe, wie die erste. Auch das Ende ist leider nicht so stark wie der Anfang – die Idee ist rührseelig, aber die Umsetzung wirkt leider umso künstlicher. Doch eins sei gesagt: Bailey findet seinen Sinn des Lebens.

Fazit: Starker Anfang, durchschnittlicher Verlauf, schwaches Ende. „Bailey – Ein Freund fürs Leben“ ist eine bewegende Geschichte, die amüsant und süß anzusehen ist, aber keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.

6 von 10 Maiskörner

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