Free Fire

Eine Aktion, die in manchen Filmen nur wenigen Minuten einnimmt, füllt in Free Fire (Kinostart: 6. April 2017) gleich 90 Minuten. Denn eigentlich sollte in einer Lagerhalle nur ein simpler Waffendeal über die Bühne gehen: Maschinenpistolen gegen Bargeld. Aber dann kommt doch alles anders.

Free Fire

Im Amerika der 1970er Jahre haben sich eine Hand voll Gangster auf einen Deal geeinigt. Waffen gegen Kohle. Vermittelt wurde das Geschäft zwischen den Iren und den dubiosen Geschäftsmännern durch die schlagfertige Justine (Brie Larson). Doch trotzdem traut niemanden dem anderen auch nur ein wenig – und in dieser angespannnten Situation reicht ein kleiner Funke aus, um das Pulverfass explodieren zu lassen. Und wie sollte es anders sein: Ein Missverständnis sorgt dafür, dass jeder befürchtet benachteiligt zu werden – und dann fällt der erste Schuss. Und viele weitere folgen.

Die Inhaltsangabe klingt an sich nicht sehr abwechslungsreich – dafür umso mehr nach Geballer. Und diese Ahnung wird erfüllt. So einfach das auch ist, der Film besticht durch seine Einfachheit. Die Story ist schnell begriffen und so kann man sich auf die zahlreichen einfachen Wortwitze konzentrieren und sich beplätschern lassen. Denn Konzentration ist keine notwendig, um „Free Fire“ zu folgen.

Im Gegensatz zu anderen Ballerfilmen heißt es für die Darsteller nicht, dass sie gleich sterben, wenn sie angeschossen wurden. Im Gegenteil: Es wird gekämpft bist aufs Letzte. Nicht jeder Schuss sitzt, aber auch nicht jeder Witz. Und so pendelt der Film zwischen einer Art Arthouse-Film, mit vielen Dialogen, die aber auch nicht in die Tiefe gehen, und einem Actionstreifen, dem etwas der Pepp fehlt.

Fazit: Kein hemmungsloser Ballerfilm, aber auch keine durchdachte Filmkunst. Ein Mittelding mit eigenem Charme, was durchaus unterhalten kann.

4 von 10 Maiskörner

 

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