Guardians of the Galaxy Vol. 2

Kaum hat sich die ungleiche Truppe zu einer Einheit zusammen getan, schon steht für die „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ (Kinostart: 27. April 2017) der erste Auftrag an. Das erste Abenteuer vom menschlichen Star-Lord, Waschbär Rocket und Baum Groot landete 2014 auf Platz 3 der erfolgreichsten Filme des Jahres – und damit die Fortsetzung eine beschlossene Sache. Geht es im neuen Teil ähnlich rasant-komisch zu?

Der Ruf der schlagkräftigen Truppe eilt ihnen voraus und so sind die Guardians als Söldner im Universum unterwegs. Ein Auftrag führt sie zur einer Rasse, die sich selbst als perfekt erachtet. Dort sollen sie die Energiezellen vor einem Monster schützen.  Doch statt nach Vollendung des Auftrags einfach weiter zu sehen, bedient sich Rocket an den Energiezellen. Und so wird die Truppe von den ursprünglichen Besitzern gejagt. Glücklicherweise bekommen die Guardians unerwartete Hilfe von jemandem, der Peter Star-Lord Quinn sehr nahe zu stehen scheint. Was steckt hinter dem plötzlichen Auftreten des außerirdischen Ego?

Gleich von Beginn an zeigt der Film, in welche Richtung es in den folgenden zwei Stunden und 16 Minuten gehen wird. Es beginnt wieder sehr musikalisch mit eigentlich unpassendem 70er-Jahre Pop. Und wie sich schon in den Trailern angekündigt hat, spielt auch die süße Miniatur-Form von Groot keine unwichtige Rolle. Auch wenn mittlerweile einige Witze und Handlungen nicht mehr ganz so überraschend kommen, hat der Film (Wort)-Witz, der überzeugen kann.

Aber es gibt auch Unterschiede im Vergleich zum ersten Film: In Vol. 2 nimmt man sich viel mehr Zeit für die Charaktere. Jedes Team-Mitglied bekommt die Chance, einen Schwank aus seiner persönlichen Lebensgeschichte zu erzählen – was den Film vor allem im ersten Drittel etwas in die Länge zieht. Erst später, wenn alles gesagt ist und sich die Handlung zuspitzt, nimmt die Fortsetzung langsam Fahrt auf.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dem Zuschauer vieles grob bekannt vor kommen wird – weil erfolgreiche und beliebte Elemente aus dem ersten Teil übernommen wurden. Neu ist die tiefere Charakterzeichnung – und die Story, die mit der persönlicheren Geschichte aber eben auch zusammen hängt.

Fazit: Lustiges Weltraumabenteuer, mit bekannten Elementen – mit einem abwechslungsreichen Team. Auch wenn der Film über 2 Stunden lang ist, hat er nur zu Beginn seine Längen.

8 von 10 Maiskörner

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P.S.: Wer bis hier liest, hat Durchhaltevermögen! 😉 Und den solltet ihr auch beim Abspann beweisen.

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3 Gedanken zu “Guardians of the Galaxy Vol. 2

  1. Pingback: Kritik: Guardians of the Galaxy Vol. 2 – Ist das Kult oder kann das weg? – filmexe

  2. Baby Groot ist echt der Wahnsinn. Ich finde es schade, dass er im nächsten Film wahrscheinlich wieder erwachsen ist. Mir gefiel der zweite Teil wesentlich besser als Teil 1 mit dem ich irgendwie nicht so wirklich was anfangen konnte.

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