Killer’s Bodyguard

Als wir das Filmplakat zum ersten Mal sahen, dachten wir, es sein ein Internet-Meme, eine Veralberung des Whitney Housten-Klassikers „Bodyguard“ von 1992. Aber mit diesem Film hat die „Neuauflage“ nicht viel zu tun: „Killer’s Bodyguard“ (Kinostart: 31. August 2017).

Killer's Bodyguard

Die goldenen Zeiten des einst sehr hoch eingeschätzen Personenschützers Michael Bryce (Ryan Reynolds) sind nach einem Zwischenfall mit einem Kunden vorbei. Trotzdem, oder gerade deswegen, bekommt der talentierte Agent den Auftrag, den berüchtigten Auftragskiller Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) zu schützen. Dieser soll vor dem internationalen Strafgericht in Den Haag Aussagen – was der Angeklagte weißrussische Diktator Vladislav Dukhovich (Gary Oldman) verhindern will. Und so müssen sich die einstigen Feinde, Bryce und Kincaid überwinden und trotz der verschiedenen Einstellungen und Heransgehensweisen bei ihrer Arbeit zusammen tun.

Zwar baut der erste Trailer des Films und das Teaser-Plakat eine ganz klare Verbindung zum zweifachen Oscar-Gewinner „Bodyguard“ auf – was sich aber nur als Marketing-Trick herausstellt, nachdem man den Film gesehen hat. Zwar verfügen auch Bryce und Kincaid im Film über eine ungewöhnliche Verbindung zueinander – doch das lenkt den Streifen eher in die Richtung eines Buddy-Roadtrips als in ein Thriller-Drama.

„Killer’s Bodyguard“ legt eine Stimmung an den Tag, mit der man bei der Mischung Reynolds/Jackson bereits gerechnet hat: Einige Witze, gespickt mit Actionszenen und jeder Menge Blei in der Luft. Wer allerdings mit einer Art Mischung aus Deadpool und Kingsman gerechnet hat, wird nicht auf seine Kosten kommen. Dafür ist die Handlung nicht gewitzt genug. Grundsätzlich folgte sie eher dem gewohnten Muster einer Roadtrip-Action-Story.

Der Unterhaltung tut das aber keinen Abbruch: Die gegensätzlichen Akteure eines gewieften Personenschützers und eines eher stumpf-direkten Killers sorgen für einige komische Szenen. Das drumherum ist aber zu beliebig, die Antagonisten folgen einem altbekannten Muster.

Fazit: Action-Komödie, mit Reynolds und Jackson mit einer idealen Besetzung. Die Handlung ruht sich aber auf der gelungenen Besetzung aus und hinkt selbst etwas hinterher – daher nur ein Film im Mittelfeld der Liste der Filmstarts.

7 von 10 Maiskörner

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