Bullyparade – Der Film

Flache Wortwitze sind genau unser Ding – oder besser mein Ding, weil der Film nur von einem Teil des Popcornfilme-Teams im Kino gesehen wurde. Denn bereits der Trailer zeigt, in welche Richtung es bei „Bullyparade – Der Film“ (Kinostart: 17. August 2017), gehen wird. Aber auch die 50% des Popcornfilme-Teams, die im Kinosessel saßen, sind sich unsicher, ob das so die richtige Entscheidung war.

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Eine Zusammenfassung des Filmes ist in diesem Fall schwer, denn immerhin sieht der Zuschauer nicht nur eine geschlossene Handlung, sondern gleich vier voneinander unabhängige Episoden. Es beginnt mit „Winnetou in Love“, geht über die „Wechseljahre der Kaiserin“, über „Lutz of Wall Street“ zum „Planet der Frauen“. Da sich wohl niemand in den Kinosessel setzt, weil er nur vom Inhalt einer der vier Episoden angetan ist, fassen wir sie ausnahmsweise mal nicht zusammen. Ist auch nicht nötig: Wer die Bullyparade kennt, kennt auch die Figuren und kann sich denken, in welche Richtungen die Episoden gehen – und wer die Bullyparade nicht kennt oder mag, wird wohl nicht ins Kino gehen.

Und mit dieser Überleitung kommen wir direkt zum ersten Kritikpunkt: Es ist zwar alles in allem ein sehr lustiger Film, bei dem das Publikum und auch ich laut gelacht haben – aber es ist leider einfach nur eine XXL-Episode der alten „Bullyparade“ Sketch-Show im Fernsehen. Also klar, die Sketche sind neu aufgenommen, aber es bleibt eben eine Sketchshow – im Kino. An die Originalität von „Schuh des Manitu“ oder „Traumschiff Surprise“ kommt Bully Herbigs neuer Streifen nicht ran. Man muss es aber dem Film lassen: Durch seine vier Episoden ist er sehr kurzweilig. Das schafft so kaum ein anderer 90-Minuten-Film. Aber das liegt in der Natur der Rahmenbedingungen. Kommt jemand rein, dem das Bully-Universum unbekannt ist? Jein. Es gibt einige Insider-Gags, aber die sind für das Verständnis der einzelnen Filmchen nicht nötig.

Handwerklich ist alles rund, lustige Dialoge, abwechslungsreiche Charaktere in den unterschiedlichsten Settings. Zudem sorgen nicht gerade wenig Chameo-Auftritte für einige lustigen Überraschungsmomente.

Fazit: Ein lustiger Film, der aber nicht unbedingt im Kino gesehen werden muss.

6 von 10 Maiskörner

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