Die Pfefferkörner – Der Fluch des schwarzen Königs

Die Pfefferkörner. Für uns sind sie ein Teil unserer Kindheit – damals noch mit Fiete und Co. Jetzt gibt es einen Kinofilm, in dem sich die neunte Generation der kleinen Detektive zusammenschließt und gleich einen sehr großen Fall lösen muss. „Die Pfefferkörner – Der Fluch des schwarzen Königs“ läuft seit dem 07. September 2017 im Kino.

Pfefferkörner

Mia und Benny sind Nachwuchsdetektive und lösen bereits den ein oder anderen Fall. Doch dann geht es auf Klassenfahrt nach Südtirol auf den Gruber Hof, wo merkwürdige Dinge passieren. Allem Anschein nach scheint ein Fluch über dem Hof zu liegen, wo Berggeister bzw. der schwarze König seinen Spuk betreiben. Das Quellwasser ist plötzlich pechschwarz und die Scheune gerät in Brand. Gemeinsam mit ihrem neuen Klassenkameraden Johannes versuchen Mia und Benny hinter diese geheimnisvollen Geschehnisse zu kommen und das Rätsel zu lösen. Bis dahin ahnen sie nicht, in welche Gefahr sie sich dafür bringen müssen und welche Ausmaße der Fall tatsächlich annimmt.

Vor dem Film waren wir etwas skeptisch, denn der Trailer lies uns vermuten, dass der Film nichts groß mit der Kinderserie Pfefferkörner zu tun hat, sondern total übertrieben ist. Das ist er zwar irgendwie auch, denn die Kinder kommen eher wie Geheimagenten als Nachwuchsdetektive daher und auch der hanseastische Charme geht durch die Geschehnisse in Südtirol etwas verloren, aber dennoch ist der Film kurzweilig und versprüht das original Pfefferkörner-Flair.

Man erkennt den deutschen Produktionsstil und insbesondere den Kindern merkt man die mangelnde Schauspielerfahrung an, doch auch die Erwachsenen können leider nicht überzeugen. Die Handlung dagegen ist gut, so ist sie durch einige unrealistische Szenen zwar nicht immer plausibel, aber bietet nette Parallelen zur realen Welt, indem das junge Publikum für die teils zwielichtigen Machenschaften der Großkonzerne sensibiliert wird und Werte wie soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit vermittelt werden. Die Handlung wird gespickt durch traumhafte Landschaftsbilder, sowie etwas Spannung und Gag – sodass auch der erwachsene Zuschauer seinen Spaß hat.

„Die Pfefferkörner – Der Fluch des schwarzen Königs“ ist ein schöner Einstieg für die neu zusammenkommende Truppe und konnte uns vor allem mit dem kurzen Großstadtrevier-Crossover am Anfang und der Homage an die vergangenen Pfefferkörner-Generationen am Ende begeistern.

Fazit: Trotz Kinderfilm ist „Die Pfefferkörner – Der Fluch des schwarzen Königs“ ein kurzweiliger Streifen, der Kinder wohl komplett in seinen Bann zieht, aber auch für Erwachsene sehenswert ist. Die mangelnde Schauspielkunst und die unrealistischen Sequenzen haben wir verziehen und haben uns so in unsere Kindheit zurückversetzt gefühlt.

7 von 10 Maiskörner

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