Es

„Es“ ist überall, wo du auch bist! Doch was „Es“ ist, ist nicht ganz so eindeutig – und damit ist „Es“ auch schwer zu bekämpfen. Eine Reihe von Jugendlichen nimmt die Mission aber auf – in der Stephen King-Verfilmung „Es“ (Kinostart: 28. September 2017).

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Seit Jahrzehnten verschwinden in der Kleinstadt Derry im US-Bundesstaat Maine immer wieder Kinder oder junge Erwachsene spurlos – und tauchen auch nicht mehr auf. Die Kinder Bill (Jaeden Lieberher), Richie (Finn Wolfhard) Beverly (Sophia Lills), Ben (Jeremy Ray Taylor), Eddie (Jack Dylan Grazer), Stanley (Wyatt Oleff) und Mike (Chosen Jacokbs) leben in dieser Stadt und nehmen es mit dem Monster auf, das für das Verschwinden verantwortlich zu sein scheint. Doch „Es“ ist gar nicht leicht zu Greifen – meist erscheint es als Clown Pennywise, aber „Es“ kann auch andere Gestalten annehmen. Der Kampf gegen die Angst beginnt – unter anderem um Rache zu nehmen für Bills verschollenen Bruder Georgie …

Das Jahr könnte für Stephen King-Fans nicht besser laufen: Nach „Die dunklen Türme“ kommt mit „Es“ schon die zweite Buchverfilmung des Bestsellerautors in die Kinos. Und im Gegensatz zum Fantasy-Abenteuer hat die Horror-Neuauflage „Es“ in den Vereinigten Staaten einen respektablen Start an den Kinokassen hingelegt: Der Film startete mit dem besten Horrorfilm-Ergebnis aller Zeiten!

Eigentlich ist das Horror-Genre nicht unbedingt etwas für uns – weil es oft einfach nur auf simple Erschreck-Momente setzt, um die Gänsehaut-Momente zu erzeugen. Da ist „Es“ anders: Weil auch ein umfangreicher Roman dahinter steckt, hat er etwas mehr Substanz. Im Gegensatz zu vielen anderen Horror-Schockern schafft es der Film mit Inhalt und gleichzeitig einer Gänsehaut-Atmosphäre zu überzeugen. Dazu trägt auch das beachtenswerte Schauspiel der jugendlichen Darsteller bei. Dabei blieb auch dieser Film relativ nahe an der Vorlage.

Klar, man muss sich auf den Grusel und das Eintauchen in diese fiktive Welt einlassen. Aber dies ist ja für viele Filme eine Voraussetzung. Wenn man dies aber tut, dann wird man mit „Es“ eine erfolgreiche Neuauflage des Films von 1990 haben. Denn gerade in der bildlichen Umsetzung des Inhalts liegen nicht nur sprichwörtlich Jahrzehnte zwischen den beiden Werken. Und so wird der Film für „Es“-Neulinge, aber auch sicherlich für eingefleischte Fans des Originals, auf Zuspruch stoßen.

Fazit: Gelungene Neuauflage und Buchverfilmung eines Klassikers. „Es“ sorgt für Gänsehaut-Momente auch mal ohne das simple und plötzliche Auftauchen einer Grusel-Gestalt.

9 von 10 Maiskörner

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Ein Gedanke zu “Es

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