The Big Sick

Liebesfilme locken jedes Jahr Millionen von Menschen, wahrscheinlich größtenteils Frauen, ins Kino. Wenn diese Liebesfilme dann auch noch auf wahren Begebenheiten beruhen, sind die Taschentücher nicht mehr sicher. „The Big Sick“ (Kinostart: 16. November 2017) ist eine romantische Komödie, bei der nicht immer alles so einfach ist. Schafft der Film es damit, uns emotional abzuholen?

The Big Sick

Kumail ist in Pakistan geboren und lebt mit seiner Familie in Amerika, wo er nun zwangsverheiratet werden soll. Obwohl Kumail seine Kultur ehrt und schätzt, kann er sich nicht vorstellen, eine Frau zu heiraten, die seine Eltern für ihn ausgesucht haben. So verliebt er sich in Emily und hält die Beziehung vorerst vor seinen Eltern geheim. Bis Emily davon erfährt. Doch kaum hat sie sich von Kumail getrennt, bekommt dieser die Nachricht, dass Emily im Krankenhaus liegt.

Die Handlung von „The Big Sick“ basiert auf den wahren Erlebnissen des Hauptdarstellers. Kumail spielt sich also selbst. Doch irgendwie nehmen wir ihm die Rolle bzw. den innerlichen Konflikt zwischen Familie und Kultur und der Liebe nicht so richtig ab. Alles wirkt etwas oberflächlich. Und auch seine Filmpartnerin Emily (Zoe Kazan) kann uns aufgrund ihrer aufgesetzten emotionalen „Phasen“ nicht überzeugen.

Der Verlauf der Handlung ist recht schleppend und vorhersehbar und entspricht eher den altbekannten Vorurteilen als einer tiefgründigen Geschichte. Obwohl wir einige Male kurz schmunzeln konnten, sind die Szenen der Stand-Up-Comedy sehr langwierig und entsprechen nicht so wirklich unserem Humor. Lediglich der langsame Wandel der Beziehung zwischen Kumail und Emily’s Eltern hat uns gefallen.

Unser größter Kritikpunkt sind die fehlenden Emotionen bei „The Big Sick“. Obwohl die wahre Begebenheit mit einer eigentlich herzzerreißenden Geschichte sehr viel Potential hatte, zu berühren, hat es der Film, zumindest bei uns, nicht geschafft. Vielleicht deshalb, weil wir Kumail in seiner Rolle nicht so richtig ernst nehmen konnten.

Fazit: Der Film konnte den Erwartungen, die wir aufgrund des Trailers hatten, leider nicht entsprechend. Gefehlt haben uns Tiefgründigkeit und Emotionen – immerhin konnten wir ein paar mal schmunzeln. Ansonsten ist „The Big Sick“ eher schleppend.

5 von 10 Maiskörner

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