Lion – Der lange Weg nach Hause

Ein fünfjähriges Kind verirrt sich und findet sein Zuhause erst nach 25 Jahren wieder: Diese schicksalhafte Geschichte wurde mit 6 Oscar-Nominierungen (Bester Film, Bester Nebendarsteller, Beste Nebendarstellerin, Beste Kamera, Beste Filmmusik, Bestes adaptiertes Drehbuch) bedacht, musste sich allerdings in allen Kategorien  geschlagen geben. Was aber nicht heißt, dass der Film nicht weniger sehenswert ist: „Lion – Der lange Weg nach Hause“ (Kinostart: 23. Februar 2017).

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Weil er seine Familie bei der Arbeit unterstützen will, macht sich fünfjährige indische Junge Saroo (Sunny Pawar) von Zuhause auf. Doch er schläft in einem Zug ein, der ihn tausende Meilen weit weg bringt. Erst im westbengalischen Kalkutta kann er aus dem Zug steigen. Da er weder seinen Familiennamen noch den Namen seiner Heimstadstadt kennt, beginnt für ihn eine Odyssee, die mit der Adoption durch eine australische Familie, Sue (Nicole Kidman) und John Brierly (David Wenham) endet. Erst viele Jahre später gelingt es ihm dank modernerer Technik, die Suche nach seinen Wurzeln aufzunehmen, die er nie ganz vergessen hat.

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Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen

In den 1960er Jahren arbeitet Amerika auf den wissenschaftlichen Fortschritt hin, immerhin soll der erste Mensch auf dem Mond ein Amerikaner sein. Auf der anderen Seite zeigen sich die USA von ihrer rückständigen Seite, indem weiterhin die schwarzen Menschen hinter die Weißen gestellt werden. „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“ (Kinostart: 2. Februar 2017) beleuchtet das (wahre) Schicksal von schwarzen, weiblichen NASA-Mitarbeiterinnen.

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Die Sowjetunion schickt den ersten Menschen ins Weltall. Ein Rückschlag für die NASA, die sich bislang immer einen Vorsprung ausgerechnet hat. Umso größer ist das angeschlagene Tempo bei der Mission, einen Menschen in einem Raumschiff um die Erde kreisen zu lassen. Ungeschickt nur, dass der Großrechner, der die so wichtigen Zahlen für diese Mission berechnen soll, einfach nicht fertig wird. Die Lösung: Eine handvoll Mathematiker, die für die NASA arbeiten, aber bislang nicht viel Aufmerksamkeit abbekommen haben. Denn sie sind schwarze Frauen. Doch mit ihrer Hilfe kommt die NASA ihrem großen Ziel einen Schritt weiter.

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Bob, der Streuner

Das Jahr 2017 beginnt mit einer Buchverfilmung von einem Buch, das auf einer wahren Geschichte basiert. Es geht um den Londoner Ex-Junkie James Bowen, der durch seinen Kater Bob eine neue Chance im Leben bekommen hat. Wir selbst haben alle drei Bücher gelesen und freuen uns schon lange auf den, wohl eher unscheinbaren, Film „Bob, der Streuner“ (Kinostart: 12. Januar 2017).

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Der drogensüchtige und obdachlose James Bowen ist auf Entzug und versucht sich mit Straßenmusik über Wasser zu halten. Dank seiner Betreuerin bekommt er eine Sozialwohnung in einem Londoner Stadtteil zu Verfügung vermittelt, wo er eines Tages einen verwahrlosten, streunenden Kater findet. Obwohl James kaum Geld zum Überleben hat, beschließt er den Kater aufpäppeln und laufen zu lassen, sobald es ihm wieder gut geht. Doch mittlerweile hat der Kater einen Namen, Bob, und weicht James nicht mehr von der Seite. Sie werden Freunde und James hat nun eine Verantwortung, die sein Leben komplett verändern wird.

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