Im Rausch der Sterne

Bradley Cooper spielt den Sternekoch Adam Jones, der nach einer selbst auferlegten Auszeit wieder zurück nach London kommt. Hier möchte er ein Restaurant eröffnen und sich so seinen dritten Michelin-Stern erkochen. Trotz vorhandenen Schwierigkeiten und einigen Problemen aus seinem alten „Rockstar“-Leben, schafft es Adam sich ein Team aus alten Freunden und kompetenten Jungköchen zusammenzustellen und kocht sich somit immer näher an seinen großen Traum. Doch schafft er es alleine die Michelin-Tester von sich zu überzeugen?

Die Besetzung mit Bradley Cooper und Sienna Miller ist vielversprechend. Die Handlung von „Im Rausch der Sterne“ (Kinostart: 3.12.2015) ist auch nett anzusehen, jedoch etwas seicht. Die Stimmung im Kino ist dank überraschend guter und gar nicht mal soo flacher Wortwitze aber garantiert. Außerdem gilt: Viel Popcorn mitnehmen für den Hunger – dank der vielen und tollen Essensaufnahmen lief uns ganz schön das Wasser im Mund zusammen.

Fazit: Uns überzeugt die Mischung aus Ehrgeiz, Liebe, Rivalität und Essen. „Im Rausch der Sterne“ ist nicht anspruchsvoll, aber dennoch ein schöner Popcornfilm. Perfekt für einen entspannten und witzigen (Mädels-)Kinoabend.
7 von 10 Maiskörnern.

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Er ist wieder da

Adolf Hitler ist wieder da. Zumindest seit er im neuen Kinofilm „Er ist wieder da“ (ab 8. Oktober in den Kinos) mitten in Berlin im Jahr 2014 aufgewacht ist. Redakteur Sawatzki macht die vermeintlich gute Imitation von Hitler ausfindig und verschafft seinem TV-Sender damit großes Comedy-Potenzial. Es folgen etliche Auftritte von Hitler in bekannten Comedy-Shows mit einfältigem Humor und unzählige Szenen, in denen er den Nationalsozialismus wieder aufleben lassen möchte. Nach einigen Höhen und Tiefen im Sender beschließt Sawatzki etwas konzeptionslos Hitlers Aufschriebe über seine „Auferstehung“ und seine Zeit im Jahr 2014 zu verfilmen – es geht in der Buchverfilmung also um eine Buchverfilmung.

„Er ist wieder da“ ist geprägt von echten dokumentarischen Szenen, die teilweise jedoch künstlich sarkastisch wirken. Hitler wird als „Held“ dargestellt, der witzig und begehrenswert ist. Mit knapp 2 Stunden finden wir den Film viel zu lang und haben den Eindruck, dass Szenen willkürlich zusammengestückelt wurden.

Fazit: Kein stringenter roter Faden, keine komplexen Handlungsstränge, sondern 2 Stunden erzwungener Humor, bei dem man nicht so recht weiß, ob man über Hitlers fragwürdige Äußerungen lachen darf.
3 von 10 Maiskörnern.