The Hateful 8

Der Großmeister hat es wieder getan: Quentin Tarantinos achter Film heißt passenderweise „The Hateful 8“ (Kinostart: 28. Januar 2016). Die Vorfreude war groß und wir hatten sogar das Vergnügen den Film in der Orginalversion und dazu noch in der sehr seltenen 70-mm-Roadshow-Variante zu sehen, die nur in vier Standorten in Deutschland gezeigt wird.  Das Besondere bei dieser Version: prachtvolle Breitwand-Optik, ein musikalischer Einstieg sowie eine Pause.

Als sich ein heftiger Schneesturm ankündigt kehrt eine gemischte Kutschen-Reisegruppe in eine einsame Hütte ein, in der auch schon andere Zuflucht gesucht haben. Darunter ist der Kopfgeldjäger Marquis Warren (mit drei Toten und einem Brief von Präsident Lincoln im Gepäck), ein Henker und eine Gefangene. Das Misstrauen untereinander wächst sekündlich, denn niemand kann abschätzen, welche Ziele die jeweils anderen verfolgen. Die ausweglose Situation treibt die Menge in den Wahnsinn.

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Jane Got a Gun

Als Bill Hammond von der Verbrecherbande angeschossen wird, zu der er einst selbst gehört hat, ist er sich sicher, dass sie wieder hinter ihm her sind. Nun ist es an seiner Frau Jane ihre Familie zu beschützen. Dabei sucht sie Hilfe bei ihrem Ex-Verlobten Dan, der ihr im Kampf gegen die Verbrecherbande tatkräftig zur Seite steht. Dabei kommen auch alte Gefühle wieder hoch…

„Jane Got a Gun“ ist ab dem 31.12.2015 im Kino zu sehen und vereint Schauspieler wie Natalie Portman, Ewan McGregor (zwei Star Wars-Ehemalige) oder auch Joel Edgerton, den wir erst kürzlich in „The Gift“ gesehen haben. Zwischen all den Weihnachts- und Actionfilmen und der großen Aufregung um den neuen Star Wars-Film, erscheint ein schöner Western, wie „Jane Got a Gun“ es ist, eine gelungene Abwechslung.

Dem Film fällt es allerdings schwer einen Spannungsbogen sowie einen stringenten roten Faden aufzubauen, was einige Längen mit sich zieht. So denkt man zeitweise in einer kitschigen Romanze gelandet zu sein, dann erinnert man sich doch zurück an den Western und plötzlich sind da einige sehr sehenswerte Actionszenen. Außergewöhnlich für einen Western ist die Frau in der Hauptrolle: Eine Frau, die den Ganoven den Kampf ansagt. Letztendlich aber wartet man rund 90 Minuten auf den finalen Feuerwechsel, dem zu guter Letzt auch noch eine seichte Abschlussszene folgt.

Fazit: Kann man anschauen – vor allem wenn man Natalie Portman-Fan oder Western-Begeisteter ist.

6 von 10 Maiskörnern

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