The Perfect Guy

Leah ist eine selbstständige Frau in ihren Mitt-30ern, die sich aufgrund unterschiedlicher Zukunftspläne von ihrem Freund Dave trennt. Schnell lernt sie Carter kennen, einen sehr netten und charmanten Mann, von dem Freunde und Familie gleichermaßen begeistert sind. Leah hat das Gefühl in ihm den perfekten Mann gefunden zu haben…bis sie eine andere Seite von ihm entdeckt. Eine geheimnisvolle Hetzjagd beginnt.

„The Perfect Guy“ (ab 3. Dezember im Kino) basiert auf einer Handlung, die schon etliche Male verfilmt wurde. Doch das ist ja bei vielen Filmen so. Dennoch ist der Film gut umgesetzt und beinhaltet einige spannende Szenen, sodass uns nicht langweilig wurde.Im Gegenteil!

Fazit: Trotz ein paar kleinen Logiklücken ein durchaus gelungener Thriller. Ein Popcornfilm, wie wir ihn mögen. 7 von 10 Maiskörnern.

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The Walk – 3D

Mehrere hundert Meter über dem Erdboden über ein Seil laufen – Philippe Petit hat diese wahnsinnige Aktion 1974 gewagt. Über seinen Lauf zwischen den Twin-Towers in New York wurden bereits mehrere Filme gemacht, der neuste Streifen: The Walk – 3D, ab  22. Oktober im Kino. Wir haben ihn uns angeschaut und können sagen: Angstschweiß garantiert, mehr aber nicht!

Es war seinerzeits ein spektakulärer Spaziergang, der Petit eine Perspektive eröffnete, die er bis heute mit niemand teilen konnte. Sehr gut gemachte 3D-Effekte befördern den Kinozuschauer aus dem Sessel direkt auf die Dächer des World-Trade-Centers. Die Effekte sind gelungen. Während es uns in manch anderen Filmen so vorkommt, als ob die ein oder andere Szene nur in den Film gebracht wurde, damit irgendwas auf den Zuschauer zukommt, “3D halt”, kam der Eindruck bei The Walk nicht auf. Die Szenen fügen sich gut in das Gesamtbild ein.

Doch auch wenn die Machart sehr gelungen ist, kann der Film nicht auf ganzer Linie überzeugen. Die Handlung will viel, bleibt aber dann doch hinter dem Wunsch zurück. So gibt es zwar keine Stellen, an der wir gerne mal mal die Schnittschere angesetzt hätten, doch plätschert die Handlung teilweise nur dezent vor sich hin. Auch Petits Schauspiel-Stimme aus dem Off trägt dazu bei, dass man eher den Eindruck hat einer Geschichte von Opa zu lauschen “was er damals so gemacht hat”. Wären die großartig gemachten Bilder nicht, würde es sich bei The Walk nur um ein mittelmäßiges Hörspiel handeln.

Fazit: Schwindelerregende Szenen, die jedoch nicht den ganzen Film in die Höhe reißen können, in der er spielt.
6 von 10 Maiskörnern!

Er ist wieder da

Adolf Hitler ist wieder da. Zumindest seit er im neuen Kinofilm „Er ist wieder da“ (ab 8. Oktober in den Kinos) mitten in Berlin im Jahr 2014 aufgewacht ist. Redakteur Sawatzki macht die vermeintlich gute Imitation von Hitler ausfindig und verschafft seinem TV-Sender damit großes Comedy-Potenzial. Es folgen etliche Auftritte von Hitler in bekannten Comedy-Shows mit einfältigem Humor und unzählige Szenen, in denen er den Nationalsozialismus wieder aufleben lassen möchte. Nach einigen Höhen und Tiefen im Sender beschließt Sawatzki etwas konzeptionslos Hitlers Aufschriebe über seine „Auferstehung“ und seine Zeit im Jahr 2014 zu verfilmen – es geht in der Buchverfilmung also um eine Buchverfilmung.

„Er ist wieder da“ ist geprägt von echten dokumentarischen Szenen, die teilweise jedoch künstlich sarkastisch wirken. Hitler wird als „Held“ dargestellt, der witzig und begehrenswert ist. Mit knapp 2 Stunden finden wir den Film viel zu lang und haben den Eindruck, dass Szenen willkürlich zusammengestückelt wurden.

Fazit: Kein stringenter roter Faden, keine komplexen Handlungsstränge, sondern 2 Stunden erzwungener Humor, bei dem man nicht so recht weiß, ob man über Hitlers fragwürdige Äußerungen lachen darf.
3 von 10 Maiskörnern.