Suicide Squad

Die nächsten Comic-Helden bekommen ihre eigene Leinwandadaption: DC hat dem „Suicide Squad“ (Kinostart: 18. August 2016) einen eigenen Film gewidmet. Aber natürlich haben auch andere DC-Helden einen Cameo-Auftritt bekommen. Es heißt allerdings, dass noch während des Drehs am Drehbuch nachgebessert wurde, um den Film etwas witziger zu machen. Ob es geholfen hat?

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Nach den Geschehnissen in „Batman v. Superman: Dawn of Justice“ arbeitet die Regierung an einer Allianz, die es im Zweifelsfall auch mit außer Kontrolle geratenen Superhelden aufnehmen könnte. Jedem ist klar, dass das ein Selbstmordkommando wäre. Also wählte man sich Kandidaten aus, die keine andere Wahl haben: Übernatürlich veranlagte Kriminelle. Die Einheit unter Führung der US-Regierung besteht dabei aus dem Auftragskiller Deadshot, der durchgedrehten Harley Quinn, dem pyrokinetischen El Diablo, dem Dieb Captain Boomerang, dem kannibalischenn Killer Croc, und dem Söldner Slipknot. Mit einem Sprengsatz im Hals werden sie gezwungen einer Hexen-Göttin und ihrem Bruder gegenübergetretenen, die Midway City in Aufruhr versetzen. Dass dabei so mancher Krimineller auch andere Pläne verfolgt, und unter anderem Joker und Batman mitmischen, macht die Mission nicht unbedingt einfacher.

Bastille Day

Die Franzosen können nicht nur Herzschmerz (Birnenkuchen mit Lavendel), sondern auch derben Humor (Ziemlich beste Freunde). Können sie auch Action? Mit „Bastille Day“ (Kinostart: 23. Juni 2016) versuchen sie es zumindest.

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Michael Mason ist ein amerikanischer Taschendieb, der sich auf den Straßen von Paris am Eigentum fremder Menschen bereichert. Den letzten Diebstahl hätte er allerdings besser nicht begangen: Er lässt eine Handtasche mitgehen, entdeckt nichts wertvolles und lässt sie dann zurück. Doch in der Tasche ist eine Bombe deponiert, die auch prompt explodiert und mehrere Menschen tötet. Michael gerät ins Visier des Geheimdienstes, der herausfinden will, was hinter der Bombe steckt. Ehe er sich versieht, ist Michael zwischen den Fronten des amerikanischen und französischen Gemeindienstes. Was hat es mit der Bombe auf sich und warum sind plötzlich alle am Tod von Michael interessiert?

Jane Got a Gun

Als Bill Hammond von der Verbrecherbande angeschossen wird, zu der er einst selbst gehört hat, ist er sich sicher, dass sie wieder hinter ihm her sind. Nun ist es an seiner Frau Jane ihre Familie zu beschützen. Dabei sucht sie Hilfe bei ihrem Ex-Verlobten Dan, der ihr im Kampf gegen die Verbrecherbande tatkräftig zur Seite steht. Dabei kommen auch alte Gefühle wieder hoch…

„Jane Got a Gun“ ist ab dem 31.12.2015 im Kino zu sehen und vereint Schauspieler wie Natalie Portman, Ewan McGregor (zwei Star Wars-Ehemalige) oder auch Joel Edgerton, den wir erst kürzlich in „The Gift“ gesehen haben. Zwischen all den Weihnachts- und Actionfilmen und der großen Aufregung um den neuen Star Wars-Film, erscheint ein schöner Western, wie „Jane Got a Gun“ es ist, eine gelungene Abwechslung.

Dem Film fällt es allerdings schwer einen Spannungsbogen sowie einen stringenten roten Faden aufzubauen, was einige Längen mit sich zieht. So denkt man zeitweise in einer kitschigen Romanze gelandet zu sein, dann erinnert man sich doch zurück an den Western und plötzlich sind da einige sehr sehenswerte Actionszenen. Außergewöhnlich für einen Western ist die Frau in der Hauptrolle: Eine Frau, die den Ganoven den Kampf ansagt. Letztendlich aber wartet man rund 90 Minuten auf den finalen Feuerwechsel, dem zu guter Letzt auch noch eine seichte Abschlussszene folgt.

Fazit: Kann man anschauen – vor allem wenn man Natalie Portman-Fan oder Western-Begeisteter ist.

6 von 10 Maiskörnern

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