Deepwater Horizon

Es sollte als die größte Umweltkatastrophe in die amerikanische Geschichte eingehen. Am 20. April 2010 kam es auf einer Bohrplattform für die Erdölexploration zu einer Verkettung mehrerer schwerer Fehler, die eine Explosion auf der Plattform zur Folge hatten. Im Film, der nach der Plattform benannt wurde, werden Teile des Geschehens aufgezeigt: „Deepwater Horizon“ (Kinostart: 24. November 2016).

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Als sich die Chef-Techniker Mike Williams (Mark Wahlberg) und Jimmy Harrell (Kurt Russell) auf die Reise zur Deepwater Horizon machen, einer Ölbohranlage, die rund 70 Kilometer vor der Küste der Vereinigen Staaten und damit direkt am Golf von Mexiko liegt, ahnen sie nicht, wie sich das Geschehen entwickeln wird. Die Plattform ist zwar nicht mehr so gut in Schuss, das wissen sie, doch der Auftraggeber der Bohrung, der Ölkonzern BP, drückt aufs Tempo. Und so werden einige Warnsignale ignoriert und es kommt zu einem ‚Blowout‘, bei dem Gas und Öl aus der Tiefe des Meeres an die Oberfläche schießt und sich bald auch entzündet. Das Leben der gesamten Mannschaft steht auf dem Spiel.

Autokino

Filme und Autos  – in den 1950ern zwei gesellschaftlich sehr relevante Faktoren des amerikanischen Lebens. Richard Hollingshead Jr, Sohn eines Autopflegemittelherstellers, hat das früh erkannt und daraus etwas erschaffen, was vor allem nach dem zweiten Weltkrieg zur Goldgrube und Markenzeichen Amerikas werden sollte: Das Autokino.

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Bei dem Gedanken daran verfallen wir oft in Nostalgie und stellen uns prachtvolle Oldtimer auf den Autokinoplätzen und heimliche Liebeleien in der letzten Reihe vor. Es war ein Treffpunkt für Familie und Freunde und eine abwechslungsreiche, ungezwungene Freizeitbeschäftigung. Es bedeutete Spaß und Wohlstand. Es ist ein Symbol des amerikanischen Traums.

Doch eine Leinwand, wie im ersten Autokino in Camden, New Jersey – nämlich eine weiß gestrichene Wand, gibt es wohl nirgends sonst. Im Gegenteil: Durch die rasend schnell fortschreitenden Technologien wurden die romantischen Autokinos immer mehr von klimatisierten und modernen Kinos verdrängt, die Filme zu jeder Tageszeit und in einer größeren Auswahl anbieten können. Heutzutage gehören Autokinos zur aussterbenden Rasse, doch sobald man eins besucht hat, wird man in den Bann der amerikanischen Nostalgie gezogen.

War Dogs

Eigentlich ist Jonah Hill in vielen Filmen als ein dickliches Dummerchen bekannt. Ansatzweise ist diese Rolle auch im Trailer zu „War Dogs“ (Kinostart: 29. September 2016) wieder zu sehen, allerdings mit einem gangstermäßigen Ansatz. Kann er uns als Waffenhändler überzeugen?

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David (Miles Teller) hat schon oft versucht, als Unternehmer Fuß zu fassen. Doch keine seiner Ideen scheint zu fruchten. So arbeitet er als Masseur in Miami und ist damit mehr oder weniger zufrieden. Für seine Frau und sein ungeborenes Kind reicht das Geld allerdings kaum. Durch Zufall trifft er auf seinen alten Schulfreund Efraim (Jonah Hill), der mit seiner Geschäftsidee schon mehr Erfolg hat. Er verkauft über das Internet Waffen. Um die Armee für den Irak-Krieg aufzurüsten, schreibt die US-Regierung eine ganze Reihe an Rüstungsaufträgen aus. Efraim wittert seine Chance und nimmt David mit ins Boot. Doch mit der Zeit steigt nicht nur der Kontostand, sondern auch der Erfolgsdruck. Ob die Freundschaft das aushält?