Killer’s Bodyguard

Als wir das Filmplakat zum ersten Mal sahen, dachten wir, es sein ein Internet-Meme, eine Veralberung des Whitney Housten-Klassikers „Bodyguard“ von 1992. Aber mit diesem Film hat die „Neuauflage“ nicht viel zu tun: „Killer’s Bodyguard“ (Kinostart: 31. August 2017).

Killer's Bodyguard

Die goldenen Zeiten des einst sehr hoch eingeschätzen Personenschützers Michael Bryce (Ryan Reynolds) sind nach einem Zwischenfall mit einem Kunden vorbei. Trotzdem, oder gerade deswegen, bekommt der talentierte Agent den Auftrag, den berüchtigten Auftragskiller Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) zu schützen. Dieser soll vor dem internationalen Strafgericht in Den Haag Aussagen – was der Angeklagte weißrussische Diktator Vladislav Dukhovich (Gary Oldman) verhindern will. Und so müssen sich die einstigen Feinde, Bryce und Kincaid überwinden und trotz der verschiedenen Einstellungen und Heransgehensweisen bei ihrer Arbeit zusammen tun.

John Wick: Kapitel 2

John Wick kennt keine Gnade: In Teil 1 bewies er, dass er statt zu Reden lieber seine Widersacher erschießt. So standen am Ende von Teil 1 ganze 76 Morde auf dem „John Wick Kill Counter“, also rund alle 90 Sekunden einer. „John Wick: Kapitel 2“ (Kinostart: 16. Februar 2017) ist rund 30 Minuten länger als sein Vorgänger. Bedeutet mehr Filmzeit, auch mehr Filmtote?

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Eigentlich will John Wick (Keanu Reeves) nur noch seine Ruhe haben. Doch schon in Teil 1 wird daraus nichts. Er will sich an den Gangstern rächen, die seinen Hund getötet und sein Lieblingsauto geklaut haben. Teil 2 baut auf dem Vorgänger auf, das Vorhaben ein Leben als „Renter“ zu führen, ist noch immer aktuell. Bevor er in Ruhestand geht, will er nur noch seinen geliebten Mustang zurück holen. Doch als alles geregelt scheint, kommt Wicks Killer-Kollege Santino und fordert einen Gefallen ein, den Wick ihm schuldet. Und so macht er sich zu einem letzten Auftrag auf, der allerdings sehr große Kreise zieht.

Schneider vs. Bax

Die Niederlande sind eher bekannt für Tulpen, Käse und Fahrräder. Weniger allerdings für Fußball und Filme. Aber trotzdem versuchen sie die letzteren beiden Dinge immer wieder mit mäßigem Erfolg. Mit „Schneider vs. Bax“ (Kinostart: 20. Oktober 2016) kommt in wohl eher wenige Kinos eine Thriller-Komödie aus dem Nachbarland auf die Leinwand. Lohnt es sich?

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Es könnte so ein schöner Tag werden. Schneider wird an seinem Geburtstag von seiner Frau und seinen beiden kleinen Kindern geweckt, später ist eine Party geplant. Doch dann ruft die Arbeit: Schneider, ein Auftragskiller, soll den Schriftsteller und Drogen- und Alkoholsuchtie Bax erledigen. Dieser lebt, eigentlich, einsam und verlassen auf einem Hausboot fernab der Zivilisation. Ein einfacher Auftrag, denkt Schneider. Doch genau an diesem Tag taucht die depressive Tochter von Bax auf, zudem noch dessen Vater samt neuer (und viel jüngerer Freundin). So hat sich Schneider den Auftrag nicht gedacht und es kommt zur Auseinandersetzung: „Schneider vs. Bax“.