Trumbo

Nach Anne Frank bleiben wir zeitlich in den 1940 Jahren, springen aber über den großen Teich in die Vereinigten Staaten. Dalton Trumbo ist ein gefragter Drehbuchautor, gerät allerdings in das Visier der Kommunistenjäger. Die auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte von „Trumbo“, mit dem Oscarnominierten Bryan Cranston in der Hauptrolle, ist ab 10. März 2016 in den deutschen Kinos zu sehen.

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Eigentlich läuft für Dalton Trumbo und seine Familie alles gut: Seine Drehbücher werden sehr geschätzt und er lebt ein zufriedenstellendes Leben. Doch als bekennender Kommunist belegen ihn die Politiker des „Komitees für unamerikanische Umtriebe“ mit einer Haftstrafe und einem Berufsverbot. Der Grund dafür ist die Angst, dass Trumbo seine politische Einstellung in seinen Filmen verstecken und so eine klassenlose Gesellschaft schaffen will. Doch auch von den Strafen lässt sich Trumbo nicht unterkriegen und schreibt unter Pseudonymen weiter, und das sogar sehr erfolgreich. Nach und nach wird man wieder auf ihn aufmerksam und er setzt alles daran, wieder aus der Versenkung aufzutauchen. Weiterlesen

Joy – Alles außer gewöhnlich

Wenn du hart arbeitest, kannst du alles erreichen – das ist im Grunde die Message des durchaus motivierenden Films, der seit dem 31.12.2015 auf der Kinoleinwand zu sehen ist und dort auf ganzer Linie überzeugt.

„Joy – Alles außer gewöhnlich“ erzählt die Geschichte einer überforderten Frau, die sich alleine um Finanzen, Familie und Haushalt kümmern muss. Joy’s Erfindergeist bringt ihr die Idee des „Miracle Mop“ und obwohl anfangs niemand an sie glaubt, schafft es Joy ihre Erfindung durchzubringen und nach anfänglichen Schwierigkeiten erfolgreich zu vermarkten. Dennoch wird sie weiterhin immer und immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert, die es zu meistern gilt. Es ist eine Geschichte über eine Frau, die für ihre Träume kämpft und nicht bereit ist aufzugeben.

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Steve Jobs

Die Öffentlichkeit kennt den visionären Apple-Gründer von seinen minimalistischen Produktpräsentationen: In Rollkragenpulli stellte er die Neuheiten auf einer nicht dekorierten Bühne vor. Das Produkt an sich sollte im Mittelpunkt stehen. Alles was hinter der Bühne passierte blieb im Verborgenen: Bis jetzt. Im Film Steve Jobs (Kinostart: 12.11.15) wird das gezeigt, was sich außerhalb der Bühne abspielte.

Michael Fassbender spielt einen herrischen, arroganten und selbstverliebten Steve Jobs, wie man ihn nicht in Erinnerung hat. Jedoch soll es tatsächlich einfach seine Art gewesen sein. Das Film-Publikum begleitet ihn von 1984 aus der eigenen Garage zu Apple, wo er zunächst scheiterte und 1998 ein fulminantes Comeback mit dem iMac hatte.

Bei Steve Jobs handelt es sich eher weniger um die Biografie des Apple-Gründers, sondern eher um eine Sozialstudie des Computer-Visionärs und zeigt die weniger glanzvollen Seiten des heute so verehrten Jobs. Weniger die Handlung, mehr der Dialog und die Psychologie steht im Vordergrund, was dem Film etwas kammerspielhaftes gibt. Schauspielerisch ist die Leistung von Fassbender bewundernswert, er schafft es ein authentisches Bild zu erzeugen. Man muss jedoch diese Form von Film mögen, sie geht schon wieder mehr in die Richtung Arthouse. Da es nicht so ganz unser Fall war haben sich die knapp zwei Stunden etwas gezogen, so lange kann man sich einfach nicht nur auf die Dialoge konzentrieren.

Fazit: Interessante Machart über einen Mann, der von vielen als „God of Computer“ angesehen wird, aber eben auch seine Schattenseiten hat. Aber zu lange und vor allem langsam.

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