Bob, der Streuner

Das Jahr 2017 beginnt mit einer Buchverfilmung von einem Buch, das auf einer wahren Geschichte basiert. Es geht um den Londoner Ex-Junkie James Bowen, der durch seinen Kater Bob eine neue Chance im Leben bekommen hat. Wir selbst haben alle drei Bücher gelesen und freuen uns schon lange auf den, wohl eher unscheinbaren, Film „Bob, der Streuner“ (Kinostart: 12. Januar 2017).

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Der drogensüchtige und obdachlose James Bowen ist auf Entzug und versucht sich mit Straßenmusik über Wasser zu halten. Dank seiner Betreuerin bekommt er eine Sozialwohnung in einem Londoner Stadtteil zu Verfügung vermittelt, wo er eines Tages einen verwahrlosten, streunenden Kater findet. Obwohl James kaum Geld zum Überleben hat, beschließt er den Kater aufpäppeln und laufen zu lassen, sobald es ihm wieder gut geht. Doch mittlerweile hat der Kater einen Namen, Bob, und weicht James nicht mehr von der Seite. Sie werden Freunde und James hat nun eine Verantwortung, die sein Leben komplett verändern wird.

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Sully

Es ist wieder eine wahre Begebenheit. Eine Katastrophe. Aber diesmal mit einem guten Ausgang. „Sully“ (Kinostart: 01. Dezember 2016) erzählt die Geschichte um den Piloten Sullenberger, der mit einer Notlandung im Hudson River, 155 Seelen gerettet hat.

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Nach einem Vogelschlag und dem Ausfall beider Triebwerke müssen sich Pilot „Sully“ und sein Co-Pilot Skiles innerhalb weniger Sekunden entscheiden. Zu einem Flughafen schaffen sie es nicht mehr, also droht nur noch eine Notlandung. Über einer der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt: New York. Vom Volk wird Sully zunächst als Held gefeiert, der mit seiner Notlandung 155 Menschenleben retten konnte, doch bald hat er die Bürokratie im Nacken sitzen. Es werden Untersuchungen zu dem Unfall und der Notlandung eingeleitet, die Sully menschliches Versagen unterstellen. Ein Prozess beginnt, der mehr als nur Fakten berücksichtigen muss. Nämlich die Menschlichkeit.

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Snowden

Er hat eines der größten Geheimnisse der USA ausgeplaudert und ist seither ganz weit oben auf der amerikanischen Wanted-Liste: Edward Snowden. Nun wurde seine Arbeits- und Lebensgeschichte verfilmt: „Snowden“ (Kinostart: 22. September 2016).

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In der Lobby eines Hotels warten die Dokumentarfilmerin Laura Poitras und die britischen Journalisten Glenn Greenwald und Ewen MacAskill auf eine ganz besondere Begegnung. Sie wollen eines der größten Geheimnis der USA enthüllen und hierfür ihre Quelle Edward Snowden (Joseph Gordon-Levitt) interviewen. Snowden selbst ist kein Draufgänger-Typ und will nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen. Er hat sich für diesen Schritt entschlossen, weil er das amerikanische Handeln nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Er will etwas ändern, und nachdem er bei den Verantwortlichen auf taube Ohren stößt, erzählt er seine Geschichte in die Kamera. Und die Kinozuschauer sind dabei und können alles nachvollziehen.

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