Ghostbusters

Rund dreißig Jahre nach dem ersten Einsatz der Ghostbusters, macht sich wieder ein Team auf die Jagd nach Geistern. Doch die Zeiten von Bill Murray, Dan Aykroyd, Harold Ramis und Ernie Hudson sind vorbei. Nun sind vier neue Geisterjäger am Zug, was im Vorfeld für viel Wirbel gesorgt hat. Denn das neue Team besteht aus vier Frauen.

Ghostbusters

Erin Gilbert (Kristian Wiig) strebt eine Karriere als Hochschuldozentin an. Doch dann kommt ihr ihre Vergangenheit als Forscherin des Paranormalen in die Quere. Sie wird um Hilfe gebeten, weil es in einem alten Herrenhaus spuken soll. So nimmt sie Kontakt mit ihren alten Bekannten auf. Erins Freundin Abbey Yates (Melissa McCarthey) blieb der Jagd nach Geistern treu und gemeinsam mit der verrückten Ingenieurin Jillian Holtzmann (Kate McKinnon) entwickelt sie Waffen gegen Geister und Dämonen. Am Tatort des Spuks angekommen wissen die drei noch nicht, dass ihnen ein großes Geisterproblem bevorsteht. Unterstützt werden sie dabei von einer resoluten U-Bahn-Ticketverkäuferin und einem sehr dümmlichen Sekretär (Chris Hemsworth).

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The Huntsman & The Ice Queen

Es war einmal vor langer Zeit ein Spiegel, der ein Königreich in die Krise stürzen soll: Die Geschichte vor der Schlacht in Snow White & The Huntsman erzählt der als Prequel angelegter Film The Huntsman & The Ice Queen (Kinostart: 7. April 2016). Da der erste Teil eher durchwachsene Kritiken erhielt, stellt sich natürlich die Frage ob der zweite Teil mehr überzeugen kann.

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Viele Jahre vor der Schlacht zwischen der finsteren Ravenna (Charlize Theron) und Snow White, führte sie mit ihrer Schwester Freya (Emily Blunt) die Herrschaft über ein eigenes Königreich. Eine schicksalhafte Tat entzweit die beiden Schwestern allerdings und Freya, die die Macht über Schnee und Eis in sich trägt, zieht in den hohen Norden in einen winterlichen Palast. Dort baut sie ihr eigenes Volk auf, welches aus Kindern besteht, die sie zu Kämpfern, Huntsman, ausbildet. Die zwei Kämpfer Sara (Jessica Chastain) und Eric (Chris Hemsworth) verlieben sich ineinander, verstoßen so gegen die einzige Regel der kalten Königin und werden verbannt. Erst als sich eine landesweite Schreckensherrschaft anbahnt, kreuzen sich die Wege der Verbannten und der Eis-Königin wieder.

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Im Herzen der See

In Vorbereitung für sein neues Buch macht sich Autor Herman Melville Mitten des 19. Jahrhunderts auf den Weg in die amerikanische Küstenstadt Nuntucket. Dort lässt er sich von einem Überlebenden die schicksalhaften Umstände des Untergangs des Walfangschiffs Essex berichten. Das Buch wird später unter dem Titel „Moby Dick“ weltbekannt. Das ist die Geschichte, die im Film „Im Herzen der See“ (Kinostart: 3. Dezember 2015) erzählt wird.

1820 macht sich das Walfangschiff Essex auf die lange Reise. Da die Jagdgründe überfischt sind, macht sich die Crew unter der Leitung eines unerfahrenen Kapitäns in bisher kaum bereite Weiten des Meeres auf: In das Herz der See. Dort findet die Mannschaft auf eine Vielzahl an Walen, doch dann greift ein riesiger weißer Wal den Kutter an. Das Ungewöhnliche: Er scheint Rache zu nehmen für die Wal-Schlachtung, die von den Menschen betrieben wird.

Die Geschichte die im Film erzählt wird, weicht vom Buchinhalt „Moby Dick“ ab. Allerdings wirbt der Film auch nicht damit, eine Buchverfilmung zu sein. Es ist die ursprüngliche Geschichte, die laut den Sagen so oder so ähnlich tatsächlich geschehen ist und den Autor Herman Melville zu seinem Bestseller inspiriert hat. Die Geschichte ist spannend erzählt und bebildert: Langeweile kommt keine auf. Zu kritisieren ist allerdings die schwache Machart der Effekte. Die Kulisse wirkt, gerade zu Beginn, als die Handlung noch in Nuntucket spielt, sehr künstlich. Das zerstört ein wenig die Illusion der gezeigten „echten“ Welt.

Fazit: Interessante Geschichte, mit teilweise nur sehr einfachen Computereffekten.

8 von 10 Maiskörnern

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