Bullyparade – Der Film

Flache Wortwitze sind genau unser Ding – oder besser mein Ding, weil der Film nur von einem Teil des Popcornfilme-Teams im Kino gesehen wurde. Denn bereits der Trailer zeigt, in welche Richtung es bei „Bullyparade – Der Film“ (Kinostart: 17. August 2017), gehen wird. Aber auch die 50% des Popcornfilme-Teams, die im Kinosessel saßen, sind sich unsicher, ob das so die richtige Entscheidung war.

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Eine Zusammenfassung des Filmes ist in diesem Fall schwer, denn immerhin sieht der Zuschauer nicht nur eine geschlossene Handlung, sondern gleich vier voneinander unabhängige Episoden. Es beginnt mit „Winnetou in Love“, geht über die „Wechseljahre der Kaiserin“, über „Lutz of Wall Street“ zum „Planet der Frauen“. Da sich wohl niemand in den Kinosessel setzt, weil er nur vom Inhalt einer der vier Episoden angetan ist, fassen wir sie ausnahmsweise mal nicht zusammen. Ist auch nicht nötig: Wer die Bullyparade kennt, kennt auch die Figuren und kann sich denken, in welche Richtungen die Episoden gehen – und wer die Bullyparade nicht kennt oder mag, wird wohl nicht ins Kino gehen.

The Surprise

Was tun wenn man keinen Sinn mehr im Leben sieht, aber einfach kein Selbstmordversuch klappen möchte? Dieses Problem kennen wir ja bereits von „Ein Mann namens Ove„, doch auch der neue Film „The Surprise“ (Kinostart: 10. November 2016) handelt um dieses Szenario. Ob uns auch dieser Streifen so überzeugen kann?

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Der adelige Jacob kam nie mit dem Tod seines Vaters klar und zeigte seither nie wieder Emotionen; weder Trauer, Freude, Angst, noch Wut. Das ist auch der Grund, warum er seinem Leben ein Ende setzen möchte, doch wie er es versucht – es klappt einfach nicht. Dann wird er allerdings auf eine mysteriöse Agentur aufmerksam, deren Geschäft es ist, verzweifelte Menschen „auf ihre letzte Reise“ zu begleiten. Jacob entscheidet sich für den Überraschungstod, das heißt, er weiß weder wann, wie noch wo es passieren wird. Doch kurz nach dieser Entscheidung trifft er die reizende Anne, die ihm den Sinn des Lebens zurück gibt…doch von dem Vertrag zurücktreten kann Jacob nicht.

Zeit für Legenden

Die 1930 Jahre waren keine leichte Zeit für Juden und Schwarze in Nazi-Deutschland. Dennoch tritt der Afro-Amerikaner Jesse Owens bei den Olympischen Spielen in Berlin an. Die Geschichte des schwarzen Leichtathleten wurde bereits mehrfach verfilmt, kommt nun allerdings als Kinofilm mit dem Titel „Zeit für Legenden“ (Kinostart: 28. Juli 2016) auf die deutschen Leinwände.

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Jesse Owens ist ein besonders erfolgreicher Athlet. Doch als er 1934 an der Universität von Ohio unter seinem Coach Larry Snyer zur Höchstform aufläuft, ist nicht die idealste für schwarze Menschen. Immer wieder erlebt er Anfeindungen und dann soll er ausgerechnet zwei Jahre später bei den Nazis an den Olympischen Spielen teilnehmen. Als Owens erfährt, dass die Spiele für rassistische Propaganda genutzt werden sollen, will er nicht mehr nach Berlin reisen. Doch dann tritt er die Reise doch an und sorgt nicht nur für einen persönlichen Triumph, sondern auch für eine Klatsche gegen Hitlers Nazi-Regime.