Dieses bescheuerte Herz

Ein Film mit Elyas M’Barek ist zur Zeit nun wirklich nichts außergewöhnliches. Und auch der Regisseur Marc Rothemund ist uns noch aus „Mein Blind Date mit dem Leben“ bekannt. Kann diese Kombination überzeugen? „Dieses bescheuerte Herz“ läuft seit dem 21. Dezember im Kino und erzählt eine wahre Geschichte.

Das bescheuerte Herz

Lenny ist der Sohn eines erfolgreichen Herzspezialisten und musste sich nie um Geld kümmern. Darum lebt er in Saus und Braus ohne etwas aus seinem Leben zu machen. Doch dann stellt sein Vater ihm eine Bedingung: Lenny soll sich um den totkranken David kümmern und Zeit mit ihm verbringen. Da Elyas kaum eine andere Wahl hat, willigt er ein und beginnt nach und nach sogar sich mit David anzufreunden. Doch was für eine Freundschaft kann zwischen einem 30-Jährigen verwöhnten Arztsohn und einem totkranken Teenager schon bestehen?

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The Big Sick

Liebesfilme locken jedes Jahr Millionen von Menschen, wahrscheinlich größtenteils Frauen, ins Kino. Wenn diese Liebesfilme dann auch noch auf wahren Begebenheiten beruhen, sind die Taschentücher nicht mehr sicher. „The Big Sick“ (Kinostart: 16. November 2017) ist eine romantische Komödie, bei der nicht immer alles so einfach ist. Schafft der Film es damit, uns emotional abzuholen?

The Big Sick

Kumail ist in Pakistan geboren und lebt mit seiner Familie in Amerika, wo er nun zwangsverheiratet werden soll. Obwohl Kumail seine Kultur ehrt und schätzt, kann er sich nicht vorstellen, eine Frau zu heiraten, die seine Eltern für ihn ausgesucht haben. So verliebt er sich in Emily und hält die Beziehung vorerst vor seinen Eltern geheim. Bis Emily davon erfährt. Doch kaum hat sie sich von Kumail getrennt, bekommt dieser die Nachricht, dass Emily im Krankenhaus liegt.

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What happened to Monday?

Die Welt ist völlig aus dem Gleichgewicht gebracht: Die Menschheit wächst und wächst – das ist keine völlig an den Haaren herbeigezogene Vorstellung. Wie das Leben und vor allem der Kampf darum in Zukunft aussehen kann, zeigt „What happened to Monday?“ (Kinostart: 12. Oktober).

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Großvater Terrence (Willem Dafoe) übernimmt in einer dramatisch übervölkerten Welt die Erziehung seiner insgesamt sieben Enkel. Eigentlich dürfte er nur ein Kind behalten, die anderen sollten dem Kinder-Zuteilungsbüro gemeldet werden und anschließend in einen über Jahre andauernden Schlaf versetzt werden – solange, bis es der Erde wieder besser geht. Terrence sträubt sich aber dagegen und entwickelt seine eigene Strategie: Er benennt die sieben Kinder (alle gespielt von Noomi Rapace) nach Wochentagen. Alle geben sich als die Person Karen Settman aus, nur dass sie an jedem Tag der Woche von einer anderen Schwester verkörpert wird. Das geht gut, bis eines Tages Monday nicht mehr zurück kommt…

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