Killer’s Bodyguard

Als wir das Filmplakat zum ersten Mal sahen, dachten wir, es sein ein Internet-Meme, eine Veralberung des Whitney Housten-Klassikers „Bodyguard“ von 1992. Aber mit diesem Film hat die „Neuauflage“ nicht viel zu tun: „Killer’s Bodyguard“ (Kinostart: 31. August 2017).

Killer's Bodyguard

Die goldenen Zeiten des einst sehr hoch eingeschätzen Personenschützers Michael Bryce (Ryan Reynolds) sind nach einem Zwischenfall mit einem Kunden vorbei. Trotzdem, oder gerade deswegen, bekommt der talentierte Agent den Auftrag, den berüchtigten Auftragskiller Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) zu schützen. Dieser soll vor dem internationalen Strafgericht in Den Haag Aussagen – was der Angeklagte weißrussische Diktator Vladislav Dukhovich (Gary Oldman) verhindern will. Und so müssen sich die einstigen Feinde, Bryce und Kincaid überwinden und trotz der verschiedenen Einstellungen und Heransgehensweisen bei ihrer Arbeit zusammen tun.

Bob, der Streuner

Das Jahr 2017 beginnt mit einer Buchverfilmung von einem Buch, das auf einer wahren Geschichte basiert. Es geht um den Londoner Ex-Junkie James Bowen, der durch seinen Kater Bob eine neue Chance im Leben bekommen hat. Wir selbst haben alle drei Bücher gelesen und freuen uns schon lange auf den, wohl eher unscheinbaren, Film „Bob, der Streuner“ (Kinostart: 12. Januar 2017).

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Der drogensüchtige und obdachlose James Bowen ist auf Entzug und versucht sich mit Straßenmusik über Wasser zu halten. Dank seiner Betreuerin bekommt er eine Sozialwohnung in einem Londoner Stadtteil zu Verfügung vermittelt, wo er eines Tages einen verwahrlosten, streunenden Kater findet. Obwohl James kaum Geld zum Überleben hat, beschließt er den Kater aufpäppeln und laufen zu lassen, sobald es ihm wieder gut geht. Doch mittlerweile hat der Kater einen Namen, Bob, und weicht James nicht mehr von der Seite. Sie werden Freunde und James hat nun eine Verantwortung, die sein Leben komplett verändern wird.

The Lady in the Van

Seine Nachbarn kann man sich nicht aussuchen, vor allem nicht wenn sie in einem Van in der eigenen Einfahrt leben. Um genau eine solche anhängliche, aber zugleich abweisende Nachbarin geht es im neuen Kinofilm „Lady in the Van“ (Kinostart: 14. April 2016).

Lady in the Van

Die Handlung basiert lose auf einer wahren Begebenheit, die schon als Buch und Theatherstück veröffentlicht wurde. Es geht um die ehemalige Nonne Mary Shepherd, die seit Jahren auf der Flucht vor dem Gesetz verwahrlost und zurückgezogen einem alten Van lebt. Alle paar Monate zieht sie weiter und sucht sich einen neuen Parkplatz. Nun treibt sie ihr Unwesen im Londonder Stadtteil Camden Town, bis ihr von der Stadt plötzlich das Parken auf der Straße verboten wird. Ihr derzeitiger „Nachbar“, der schizophrene Theaterautor Alan Bennett, sagt ihr zu, für ein paar Monate in seiner Einfahrt stehen zu dürfen. Aus diesen paar Monaten werden letztendlich 15 Jahre. Jahre, in denen die mürrische Miss Shepherd mit ihrer undankbaren Art und dem unangenehmen Körpergeruch, für viele Probleme sorgt, aber auch Stück für Stück ihre Vergangenheit offenbart.