Alvin und die Chipmunks: Road Chip

Die drei Streifenhörnchen Alvin, Simon und Theodore sind aktuell wieder auf der Leinwand zu sehen. In „Alvin und die Chipmunks: Road Chip“ (Kinostart: 28. Januar 2016) verlassen sie ihre Heimat um Ziehvater Dave von einem vermeintlich schlimmen Fehler abzuhalten.

Im vierten Teil der Reihe reist Dave mit seiner großen Liebe Samantha nach Miami. Vor seiner Abreise entdecken die drei Chipmunks einen Verlobungsring und ahnen Schlimmes. Aus Angst, nach einer vermeintlichen Hochzeit ihren Vater zu verlieren und wieder auf sich alleine gestellt zu sein, beschließen sie die Trauung zu verhindern. Dabei haben sie es auch noch mit Samanthas Sohn Miles zu tun, der die kleinen Nagetiere nicht so ganz ernst nimmt.

Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft!

Hinter dem etwas lang geratenen Titel steckt eine deutsche Familienkomödie über den Jungen Felix, der bereits von mehreren Schulen geflogen ist und dem nur noch eine letzte Chance bleibt. Doch schon am ersten Tag macht er sich bei seiner Lehrerin unbeliebt und hetzt zu allem Übel auch noch die „Coolen“ der Klasse gegen sich auf. Als Felix eine Mutprobe absolviert und während des Einbruchs in das alte und spukende Lehrerzimmer auf seine verhasste Lehrerin trifft, geschieht etwas Magisches und sie schrumpft. Ab jetzt hat Felix die Macht über sie und ein Abenteuer beginnt…

„Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“ (Kinostart: 17.12.2015) ist geprägt von übertriebenen Soundeffekten und überzogenen Schauspiel-„Künsten“. Die Geschichte ist mal etwas anderes, abwechslungsreich und eine Art modernes Märchen. Kinder werden bei diesem Film auf jeden Fall ihren Spaß haben, da es besonders viele Möglichkeiten gibt, sich mit der Hauptfigur Felix und seinen Freunden zu identifizieren. Obwohl viele Kinderfilme auch für Erwachsene empfehlenswert sind, haben wir uns hier nur wenig unterhalten gefühlt. Die Handlung ist nett, allerdings sehr vorhersehbar und birgt keinerlei Überraschungen – auch der Gastauftritt von Otto Waalkes kann da nichts retten.

Fazit: Ein anständiger Film mit einer netten Geschichte, um Kindern eine Freude zu machen. Letztendlich aber nicht mehr als ein netter Sat1-Film.

5 von 10 Maiskörnern.

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Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers

Auf Krampus folgt gleich der nächste und diesmal auch etwas besinnlichere Weihnachtsfilm: Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers (Kinostart: 3. Dezember 2015).

Der Film handelt, wie der Name ja schon andeutet, von Familie Cooper, die über die Feiertage zusammen kommt und somit verschiedene Generationen mit den unterschiedlichsten Problemen unterm Weihnachtsbaum versammelt sind. Was zunächst auf ein stressiges Chaos hindeutet, nimmt einen besinnlichen Verlauf.

Zu Beginn wird jedes Familienmitglied einzeln und unabhängig von den anderen eingeführt. So bekommt man einen Einblick in die Eheprobleme der Eltern, erfährt von den Job- und Liebesproblemen von Sohn und Enkel und den Minderwertigkeitsgefühlen von Schwester und Tochter. Auch über das Leben des Großvaters, der Tante und sogar des Hundes, erfährt man mehr. Erzählt wird das Ganze von einem, zunächst unbekannten, Sprecher, der die Familie gut zu kennen scheint, aber dennoch von allen in der dritten Person spricht – das ist etwas verwirrend.

Die Geschichte ist ein netter, aber sehr vorhersehbarer Klassiker, bei dem keine sonderlichen Überraschungen zu erwarten sind. Die einzelnen Schicksale der Familienmitglieder sind teilweise etwas unnötig in die Länge gezogen und für einen so stark beworbenen Weihnachtsfilm sind unserer Meinung nach zu wenige weihnachtliche Komponenten vorhanden, sodass es eher eine normale Geschichte über das Zusammentreffen von unterschiedlichen Familienmitgliedern ist. Bei einigen Szenen fehlt uns außerdem etwas die Logik.

Wer einen übertriebenen Weihnachtsmovie mit vielen Weihnachtsliedern, bunten Lichtern und überzogener Feiertagsfreude erwartet, wird etwas enttäuscht sein. Dennoch ein leichter Streifen mit ein paar netten Sequenzen und einem besinnlichen Ende. Aber vielleicht eher etwas fürs Free-TV als die Kinoleinwand.

5 von 10 Maiskörnern

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