Er ist wieder da

Adolf Hitler ist wieder da. Zumindest seit er im neuen Kinofilm „Er ist wieder da“ (ab 8. Oktober in den Kinos) mitten in Berlin im Jahr 2014 aufgewacht ist. Redakteur Sawatzki macht die vermeintlich gute Imitation von Hitler ausfindig und verschafft seinem TV-Sender damit großes Comedy-Potenzial. Es folgen etliche Auftritte von Hitler in bekannten Comedy-Shows mit einfältigem Humor und unzählige Szenen, in denen er den Nationalsozialismus wieder aufleben lassen möchte. Nach einigen Höhen und Tiefen im Sender beschließt Sawatzki etwas konzeptionslos Hitlers Aufschriebe über seine „Auferstehung“ und seine Zeit im Jahr 2014 zu verfilmen – es geht in der Buchverfilmung also um eine Buchverfilmung.

„Er ist wieder da“ ist geprägt von echten dokumentarischen Szenen, die teilweise jedoch künstlich sarkastisch wirken. Hitler wird als „Held“ dargestellt, der witzig und begehrenswert ist. Mit knapp 2 Stunden finden wir den Film viel zu lang und haben den Eindruck, dass Szenen willkürlich zusammengestückelt wurden.

Fazit: Kein stringenter roter Faden, keine komplexen Handlungsstränge, sondern 2 Stunden erzwungener Humor, bei dem man nicht so recht weiß, ob man über Hitlers fragwürdige Äußerungen lachen darf.
3 von 10 Maiskörnern.

Hinter Popcornfilme

Lohnt sich der Film, oder lohnt er sich nicht? Ist er gut gemacht, oder eine schauspielerische Fehlleistung? Zeitungen oder Onlinemedien veröffentlichen oft seitenlange Kommentare, vollgestopft mit Details, die eigentlich gar nicht so wichtig sind.

Wir wollen unsere Meinung so kurz wie möglich, so lange wie nötig niederschreiben. Wir, das sind Sarah und Florian, zwei Filmbegeisterte, zu deren Hobbys der häufige Kinobesuch gehört. Ab und an wollten wir vorher wissen, ob sich der Weg in den Saal auch lohnt. Anderen Filmbegeisterten, die auch auf der Suche nach einer kurzen und bündigen Kritik sind, wollen wir in Zukunft weiterhelfen. Auf diesem Blog werden wir künftig über unseren Eindruck festhalten, möglichst zeitnah zum Kinostart.

Aber warum Popcornfilme? Oft sind einfach gestrickte Filme verrufen, dass sie einfach nicht gut sein können, weil sie eben einfach sind. Wir sagen, dass auch diese Streifen, die fern von Arthouse sind, gut sein können, auch wenn sie vielleicht nicht so tiefgründig sind wie der Marianengraben.

Wir würden uns freuen, wenn wir zukünftig möglichst viele Filmliebhaber mit unseren Rezensionen weiterhelfen können! Und jetzt, genug geschrieben, ab ins Kino!

Filme für die breite Masse

Fast&Furious 7, Der Nanny oder Home – Ein smektakulärer Trip: Das sind nur drei der Filme, die aktuell auf den Leinwänden der Kinos zu sehen sind. Viele Leute schauen sie sich an, doch gerade Programmkinos werben mit dem “besonderen Filmgenuss”. Art-House ist das Kino der Denker. Mainstream, das kann ja jeder. Der Academy Award, auch bekannt als Oscar, wird regelmäßig an Filme, mit besonders tiefgreifendem Hintergrund verliehen.

Wir stehen zu unserer Begeisterung für die Filme, die jeden ansprechen. Filme, die vielleicht nicht gerade durch ihre Story auffallen, aber dennoch ein perfektes, kurzweiliges Vergnügen bieten.

Wir sagen nicht, dass solche Filme nicht auch sehr schlecht sein können: Stimmt die Mischung aus Handlung und der Machart nicht, dann ist der Film auch kein Vergnügen für die breite Masse.

Uns ist aufgefallen, dass unser Geschmack vielleicht nicht aussergewöhnlich ist, aber auf einen Großteil der Zuschauer zutrifft. Und aus genau diesem Grund gibt es nun diesen Blog: Wir sehen die Filme und sagen euch, ob es sich lohnt oder nicht. So bleibt euch hoffentlich niemals wegen eines schlechten Films das Popcorn im Halse stecken.