Passengers

Die Welt verändert sich. Die Menschheit verändert die Welt und das nicht gerade nachhaltig. Dass die Welt nicht auf Ewig das Zuhause der Menschen sein wird, wird öfters thematisiert. So sind auch die Passagiere im neuen Kinofilm „Passengers“ (Kinostart: 05. Januar 2017) auf dem Weg auf einen neuen Planeten. Doch unterwegs wird dieser Traum einer besseren Welt zunichte gemacht.

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Mit einem Raumschiff begeben sich rund 5000 Menschen auf eine jahrzehntelange Reise zu einer Kolonie auf einem neuen Planeten. Um während dieser langen Zeit nicht zu altern, befinden sich die Passagiere in einem sogenannten Hyperschlaf. Doch durch einen Zwischenfall kommt es zu einer Fehlfunktion, sodass zwei Mitreißende vorzeitig geweckt werden. Und zwar 90 Jahre zu früh. Mit der Aussicht, den Rest ihres Lebens auf dem menschenleeren Raumschiff gefangen zu sein, versuchen sie alles um einen Ausweg zu finden. Während dieser Mission kommen sich Jim und Aurora zwar näher, aber gleichzeitig stellen sie sich kontinuierlich die Frage: „Warum sind wir aufgewacht?“ Und was ist zu tun, um die noch schlafenden Passagiere zu retten?

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Joy – Alles außer gewöhnlich

Wenn du hart arbeitest, kannst du alles erreichen – das ist im Grunde die Message des durchaus motivierenden Films, der seit dem 31.12.2015 auf der Kinoleinwand zu sehen ist und dort auf ganzer Linie überzeugt.

„Joy – Alles außer gewöhnlich“ erzählt die Geschichte einer überforderten Frau, die sich alleine um Finanzen, Familie und Haushalt kümmern muss. Joy’s Erfindergeist bringt ihr die Idee des „Miracle Mop“ und obwohl anfangs niemand an sie glaubt, schafft es Joy ihre Erfindung durchzubringen und nach anfänglichen Schwierigkeiten erfolgreich zu vermarkten. Dennoch wird sie weiterhin immer und immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert, die es zu meistern gilt. Es ist eine Geschichte über eine Frau, die für ihre Träume kämpft und nicht bereit ist aufzugeben.

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Die Tribute von Panem 4 – Mockingjay Teil 2

Nachdem der erste Teil des Finales unserer Meinung nach eher enttäuschend und unnötig in die Länge gezogen war, konnte „Mockingjay Teil 2“ durchaus mehr überzeugen.

Mittlerweile befindet sich ganz Panem im Krieg. Katniss Everdeen, der „Spottölpel“ und das Gesicht der Rebellion, versucht fest entschlossen zu Präsident Snow vorzudringen, ihn zu stürzen und Panem so endlich von seinem totalitären Regime zu befreien. Auf diese gefährliche Mission begibt sie sich zusammen mit ihren Freunden Gale, Finnick und Peeta und weiteren Mitgliedern ihrer Einsatztruppe. Doch um ins Capitol bzw. zu Snows Palast zu gelangen, müssen sie tödlichen Fallen der Spielmacher ausweichen, die mit Feuerwällen, Kugelgeschossen oder gefährlichen Mutationen versuchen, Katniss und ihre Gruppe zu Fall zu bringen. Sie befinden sich sozusagen mitten in den 76. Hungerspielen.

„Mockingjay Teil 2“ ist trotz seiner Länge kurzweilig anzusehen und überrascht mit tollen Effekten und spannenden Sequenzen. Interessant fanden wir den Einstieg, der direkt bei der Schlussszene von „Mockingjay Teil 1“ ansetzt und man so als Zuschauer direkt zurück im Geschehen ist. Simpel, aber dennoch interessant. Grundsätzlich vollzieht sich die Handlung aber relativ langsam – so wie man es aus Teil 1 gewohnt ist, bis sich am Ende die Geschehnisse überschlagen. Außerdem waren wir sehr gespannt auf den Umgang mit Philip Seymour Hoffmans Tod, dessen Szenen nicht vollständig abgedreht werden konnten. Während man aus anderen Filmen mit ähnlichen Problemen großartige Lösungen kennt, wurden hier die fehlenden Dialoge mit anderen Schauspielern umgesetzt. Dennoch war alles stimmig und hat auch gut in die Handlung gepasst.

Fazit: Ein spannendes Finale einer großartigen Buchverfilmung mit tollen Schauspielern und außergewöhnlichem Setting. Dennoch finden wir, den Film in zwei Teile zu teilen war nichts als Umsatzsteigerung. Vielleicht waren wir auch dadurch nicht so berührt vom Finale, wie erwartet.

8 von 10 Maiskörnern

 

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