Liebe zu Besuch

Komödien um verzweifelte Mütter Anfang 40 liegen im Trend. Nach Bad Moms 1 und 2 kommt jetzt „Liebe zu Besuch“ (Kinostart: 23. November 2017) auf die Leinwand, der das emotionale Chaos einer alleinerziehenden Mutter im glamourösen Los Angeles verfilmt. Wäre das nicht etwas für den nächsten Frauenabend?

Liebe zu Besuch

Die zweifache Mutter Alice ist erst seit kurzem von ihrem Mann getrennt und zieht für einen Neuanfang in das alte Haus ihres berühmten Vaters nach Los Angeles. Als alleinerziehende Mutter versucht sie ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und macht sich als Innenarchitektin selbstständig. Als sie an ihrem 40. Geburtstag mit ein paar Freundinnen in einer Bar feiert, lernen sie die jungen Filmemacher Harry, George und Teddy nennen. Die Dinge nehmen ihren Lauf und schneller als sie schauen kann, wohnen die drei Jungspunde in Alice‘ Gästehaus und fügen sich immer mehr in ihren Alltag ein – eine Romanze bleibt da natürlich auch nicht aus. Doch als dann Austin, der Exmann von Alice, von dem ungewöhnlichen Männerbesuch bei seiner Familie Wind bekommt, steht dieser plötzlich vor der Tür und will seine Familie zurückgewinnen.

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Bad Moms

Die Hangover-Autoren haben es wieder getan. Und nachdem es nun wirklich zahlreiche Party-Komödien über Männer mittleren Alters gibt (inklusive Hangover 1,2,3), in denen Frauen meist auf die verantwortungsbewusste Rolle reduziert werden, übernehmen im neuen Kinofilm „Bad Moms“ (Kinostart: 22. September 2016) drei Power-Frauen das Party-Zepter. Doch wird sich der Film in die Liste peinlicher Eskalationsfilme einreihen oder beigeistert er durch eine realistische Darstellung des Mutterseins?

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Amy hat zwei verwöhnte Kinder, einen unzuverlässigen Ehemann, einen kranken Hund und einen stressigen Job. Obwohl sie alles gibt, fällt es ihr zunehmend schwerer all das zu balancieren, vor allem da sie zudem noch versucht die Ansprüche der Übermütter im Elternrat der Schule zu erfüllen. Amy’s Geduldsfaden reißt und zusammen mit zwei anderen Müttern; der überforderten, aber braven Kiki, sowie der anzüglichen Carla, wird sie eine „Bad Mom“. Die Drei werden schnell Freundinnen und hören auf, perfekt sein zu wollen. Im Gegenteil: Etwas frech setzen sie auf Genuss und Entspannung. Doch das gefällt Übermutter Gwendolyn so gar nicht und so versucht sie das entspannte Abenteuer der „Bad Moms“ durch fiese Intrigen zu intervenieren, die sogar einige Grenzen überschreiten.

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