Jane Got a Gun

Als Bill Hammond von der Verbrecherbande angeschossen wird, zu der er einst selbst gehört hat, ist er sich sicher, dass sie wieder hinter ihm her sind. Nun ist es an seiner Frau Jane ihre Familie zu beschützen. Dabei sucht sie Hilfe bei ihrem Ex-Verlobten Dan, der ihr im Kampf gegen die Verbrecherbande tatkräftig zur Seite steht. Dabei kommen auch alte Gefühle wieder hoch…

„Jane Got a Gun“ ist ab dem 31.12.2015 im Kino zu sehen und vereint Schauspieler wie Natalie Portman, Ewan McGregor (zwei Star Wars-Ehemalige) oder auch Joel Edgerton, den wir erst kürzlich in „The Gift“ gesehen haben. Zwischen all den Weihnachts- und Actionfilmen und der großen Aufregung um den neuen Star Wars-Film, erscheint ein schöner Western, wie „Jane Got a Gun“ es ist, eine gelungene Abwechslung.

Dem Film fällt es allerdings schwer einen Spannungsbogen sowie einen stringenten roten Faden aufzubauen, was einige Längen mit sich zieht. So denkt man zeitweise in einer kitschigen Romanze gelandet zu sein, dann erinnert man sich doch zurück an den Western und plötzlich sind da einige sehr sehenswerte Actionszenen. Außergewöhnlich für einen Western ist die Frau in der Hauptrolle: Eine Frau, die den Ganoven den Kampf ansagt. Letztendlich aber wartet man rund 90 Minuten auf den finalen Feuerwechsel, dem zu guter Letzt auch noch eine seichte Abschlussszene folgt.

Fazit: Kann man anschauen – vor allem wenn man Natalie Portman-Fan oder Western-Begeisteter ist.

6 von 10 Maiskörnern

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The Gift

Simon und Robyn ziehen in ein neues Haus im Vorort von Los Angeles. Es gefällt ihnen. Ein Präsent zum Einzug ins neue Haus? Nichts besonders. Es ist vom alten Schulkameraden Gordo, der sie zurück in der alten Heimat begrüßt. Woher er die Adresse hat? Gute Frage, aber bestimmt keine außergewöhnliche Sache. Doch dann wird Gordo zunehmend aufdringlicher und Simon ist gezwungen sich mit ihm und seiner Vergangenheit auseinander zu setzen. Eine düstere Hetzjagd beginnt.

„The Gift“ (Kinostart: 26. November 2015), hat einen Stalker als Thema, der die scheinbar perfekte Welt, hier die des Paares Simon und Robyn, bedroht. An sich keine neue Idee (Ähnliche Idee: „The Perfect Guy“). Doch dieser Film überzeugt mit den unvorhergesehenen Richtungswechseln. So kommt es auch vor, dass man im Laufe der Entwicklung die eigenen Sympathien zu verschiedenen Akteuren hinterfragt. Das macht die Auflösung des Konflikts spannend. Auffallend ist hier auch die Musik, die maßgeblich und sehr gut mit den Bildern spielt und eine Atmosphäre schafft, die auch die Zuschauer zum Fürchten bringt. Endlich haben die Filmemacher zur Bewerbung auch mal einen Trailer veröffentlicht, der zwar einen Einblick in die Handlung gibt, aber lange nicht alles vorwegnimmt.

Der Konflikt nimmt zu Beginn zwar Fahrt auf, hat aber auf Dauer das Problem das hohe Tempo zu halten. Es wird viel mit der Psyche gespielt, die eben Zeit braucht um zu wirken. Im Gegensatz zu „The Gift“ ist beispielsweise „The Perfect Guy“ etwas gewalttätiger und damit auch kurzweiliger.

Wir haben uns sehr gut unterhalten gefühlt, auch weil es mal etwas anderes ist. Auch als erfahrener Kinogänger zuckt man das ein oder andere Mal im Sitz zusammen. Insgesamt eine sehr solide Leistung vom Regiedebütant Joel Edgerton (der im übrigen selbst die Rolle von Gordo spielt).

Fazit: Ein Film, dessen Trailer endlich mal nicht alles verrät. Spannung garantiert, da aber viel mit den Ängsten gespielt wird, herrscht nicht Non-Stop Nervenkitzel.

8 von 10 Maiskörnern

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